Das Hofgericht Rottweil unter Georg Leo Freiherr zu Stauffen bestätigt einen von Anwalt Bonaventura Schloch, Procurator am Hofgericht, als Vertreter des Hans Christoph Schenk von Stauffenberg zu Wilflingen und Horn und von Anwalt Gedeon Scherlin, Procurator am Hofgericht als Vertreter des Hans Veit von Wernau zu Pfauhausen zur Beurkundung vorgelegten Kaufvertrag vom 1. Juni 1596 folgenden Inhalts: Hans Christoph Schenk von Stauffenberg, Pfleger von Ehingen, Schelklingen und Berg, Kaspar Bernhardt von Rechberg zu Hohenrechberg zu Scharpfenberg und Donzdorf, Georg von Kaltental zu Aldingen und Osterzell, Maximilian Schenk von Stauffenberg zu Wilflingen und Horn, Hans Gebhard von Rechberg zu Aichen, Jakob vom Stein zu Uttenweiler, Obervogt des Klosters Ochsenhausen, und Georg Christoph von Riedheim zu Remshardt und Stetten beschließen als Vormünder und nächste Verwandten der hinterlassenen Kinder des Wilhelm Schenk von Stauffenberg zu Katzenstein, augsburgischer Rat und Statthalter zu Dillingen, und des Sebastian Schenk von Stauffenberg zu Bach, Rat und Landvogt der Markgrafschaft Burgau, die hohe Schuldenlast der Kinder durch den Verkauf eines Teils ihrer Güter zu Einsingen zu verringern. Deswegen werden an Hans Veit von Wernau 5 leibfällige Güter und ein Erbgut in Einsingen mit allen Rechten und Zubehörden für 10600 fl. Ulmer Währung verkauft. Davon wird je ein leibfälliges Gut an Barbara Stroblerin, Witwe des Michel Renz, an Barbara Renz, Witwe des Georg Marchtaler, an Hans Bronn, an Jerg Marchtaler und an Hans Eckhart verliehen. Das Erblehengut hat Gall Enderlin aus Örckingen (Erklingen?) inne. Diese Güter werden mit allen Rechten, Einkommen, Nutzen, auch denjenigen, die am 22. des nächsten Monats fällig werden, samt allen Briefen und Urkunden an Hans Veit von Wernau verkauft. Bei eventuellen Klagen gegen Veit von Wernau wegen dieser Güter, sind die Verkäufer haftbar zu machen. Darin inseriert ist eine Urkunde vom 01.06.1596: Hans Christoph Schenk von Stauffenberg und andere verkaufen 5 leibfähige Güter und ein Erbgut in Einsingen an Hans Veit von Wernau.