U 21 V, Nr. 174 (Benutzungsort: Magdeburg)
Rep. U 21 IV Wahrburg 23
U 21 V (Benutzungsort: Magdeburg) Familien der Altmark
Familien der Altmark
1580 Nov. 29
Urkunden
Inhalt: Kurfürst Johann Georg v. Brandenburg belehnt nach dem Tode des Claus Goldbeck dessen namentlich aufgeführte Vettern mit jährlichen Pächten, Renten und Zinsen in den folgenden Orten uner Benennung der Siedler: Erxleben (Achim Baumann, Clawes Insel), Klein Möringen (Heine Hermans), Tangermünde (Valtin Pawels, Clawes Sehedorf, auch für Hans Boldickens halber Hufe, Lorenz Man-gelsdorff, Matz Timmerman wegen Hans Willens Hufe, Bastian Wilcke, Clawes Lendicke), Schinne (Achim Giese), Möllenbeck (Hans Wachttel, Hans hemdstedte), Ostinsel (der Schulze Achim Scharttow, Merten Möring, Heine Bock, Heine Lüdicke, Heine Schwarttow, Hans Bock, George Osthern, Hans Schulze, Peter Bawman, Ostwaltt Bohne, Heine Lemme, Heine Goede, Mattheus Mlringck, Mattheus Kannenbergck), Dahlen (der Schulze; Hans Fischebecke, Bastian Kreidt, Hans Tiden, Koppe Beliz, Heine Garlippe, Ciliacus Strichtt, Achim Algenstedte, Peter Bawman, Kersten Kreidt, Hans Kinze, Heine Berinz), Welle (Jacob Sandtmann), Hüselitz (Peter Möring) Wahrburg (Güter des Hans Rynow). Des weiteren werden die Vettern Goldtbeck mit dem Angefälle auf das gesamte Dorf Wahrburg belehnt.
Datumszitat: <dinstags nach Catharinae>
Ort: Kölln a.d. Spree
Datumszitat: <dinstags nach Catharinae>
Ort: Kölln a.d. Spree
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:22 MESZ