Verfahrensregelung in Kriegsverbrechersachen, u. a. Bildung eines Gnadenausschusses nach Unterzeichnung des Deutschlandvertrags am 26. Mai 1952
Vollständigen Titel anzeigen
BArch ALLPROZ 3/86
All Proz 3 Gordan/8
BArch ALLPROZ 3 Nürnberger Prozesse: Handakten von Rechtsanwälten
Nürnberger Prozesse: Handakten von Rechtsanwälten >> AllProz 3 Nürnberger Prozesse: Handakten von Rechtsanwälten und Angeklagten >> P. H. Gordan >> Erhard Milch (Fall 2: Milch-Prozess)
1952
Enthält u.a.:
Aufruf von Dr. Erich Mende (MdB, FDP) in der Freien Demokratischen Korrespondenz (Nr. 41) vom 6. Juni 1952;
"Erinnerungsprotokoll über die Verhandlungen in Bonn um das sog. Kriegsverbrecherproblem in den Tagen vom 24.-26. April 1952".- Aufzeichnung von P. H. Gordan;
"Glanz und Untergang der Lufthansa", Artikelserie von Georg Elmer in der Frankfurter Illustrierten.- Stellungnahme, diktiert von Erhard Milch, 2. Mai 1952;
Überprüfung der vor Gerichten der alliierten Besatzungsmächte gegen deutsche Staatsangehörige ergangenen Urteile durch Kommissionen.- Verschiedene Entwürfe einer Vereinbarung von Günther Joel und P. H. Gordan
Aufruf von Dr. Erich Mende (MdB, FDP) in der Freien Demokratischen Korrespondenz (Nr. 41) vom 6. Juni 1952;
"Erinnerungsprotokoll über die Verhandlungen in Bonn um das sog. Kriegsverbrecherproblem in den Tagen vom 24.-26. April 1952".- Aufzeichnung von P. H. Gordan;
"Glanz und Untergang der Lufthansa", Artikelserie von Georg Elmer in der Frankfurter Illustrierten.- Stellungnahme, diktiert von Erhard Milch, 2. Mai 1952;
Überprüfung der vor Gerichten der alliierten Besatzungsmächte gegen deutsche Staatsangehörige ergangenen Urteile durch Kommissionen.- Verschiedene Entwürfe einer Vereinbarung von Günther Joel und P. H. Gordan
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:09 MESZ
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