Kläger: Simon Christian, Stadtvogt zu Eckernförde, Beklagter: Carl Coymann, Kaufgeselle zu Hamburg, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Lizentiat der Rechte Johann Peter Mörder, Streitgegenstand: Streit um den Arrest einer Schuldverschreibung des Simon Christian für Abraham Simons (Simsen), Bürger zu Wolfenbüttel, bei Hieronymus Sultzberger, Goldschmied und Bürger zu Kiel, und um Bezahlung der Restforderung aus dieser Schuldverschreibung an Carl Coymann als Gläubiger des Abraham Simons
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Kläger: Simon Christian, Stadtvogt zu Eckernförde, Beklagter: Carl Coymann, Kaufgeselle zu Hamburg, Prozessvertreter: Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Lizentiat der Rechte Johann Peter Mörder, Streitgegenstand: Streit um den Arrest einer Schuldverschreibung des Simon Christian für Abraham Simons (Simsen), Bürger zu Wolfenbüttel, bei Hieronymus Sultzberger, Goldschmied und Bürger zu Kiel, und um Bezahlung der Restforderung aus dieser Schuldverschreibung an Carl Coymann als Gläubiger des Abraham Simons
LASH, Abt. 390 Nr. 106
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1604-1613
Enthält: Rat der Stadt Kiel 1604, Vierstädtegericht 1604-1605, Landgericht 1606-1608, RKG 1609-1613; Quittung des Bevollmächtigten und Rechtsnachfolgers Hieronymus Sultzberger über den Empfang von Geldern aus der Schuldverschreibung und Quittung des Abraham Simons über den Empfang des Restgeldes, Briefe des Abraham Simons, Geschäftsbrief des Dirik Stadtländer zu Lübeck und Simon Christian 1602 (Beilagen)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:54 MEZ