Gutshof Waschow (4 km W von Wittenburg)
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N20-1332
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
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Mai 2016
Enthält u.a.: Gutshof Waschow (4 km W von Wittenburg) Der Ort ist erwähnenswert, weil er bereits Anfang des 13. Jahrhunderts durch Machtkämpfe der Welfen und Staufer von historischer Bedeutung ist. Das Gut war ein Allod seit 1636 in Besitz der Familie von Gräfenitz und nachfolgende Erben bis 1945. Das Gutshaus, ein respektvoller, mehrgeschossiger Putzbau im Stil der Neogotik wurde Mitte der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts wegen ruinösen Zustands abgerissen. Der Gutshof ist noch erkennbar mit Resten von Wirtschaftsbauten aus neuerer Zeit und einem roten eingeschossigen, 9-achsigen Backsteinbau mit Mitteleingang und einläufige Treppe und flachem Drempel. Das Dach scheint verkürzt zu sein und ist mit Wellasbest gedeckt worden. Der Restpark ist verwildert und unzugänglich, die ursprüngliche Zufahrt kaum mehr erkennbar.
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Die Veröffentlichungs- und Nutzungsrechte wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:29 MEZ