Nachdem Elisabeth, Witwe des Dietrich Brömse, jetzt Ehefrau des Dietrich van Elten, sich nach dem Tod ihres ersten Mannes mit Johannes Wegener, Vikar am Katharinenaltar in St. Johannis zu Lübeck, auf 6 Jahre, 1539-1545, über eine halbe Pfanne im Hause Heningen auf der Sulz in Lüneburg, vertragen hatte, tut Johannes Magem ihr nach Unterhandlung durch Nikolaus Bardewik, Bürgermeister zu Lübeck, und Vicke Meyneke, Domherr zu Lübeck, die halbe Pfanne auf weitere sechs Jahre ein.
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Nachdem Elisabeth, Witwe des Dietrich Brömse, jetzt Ehefrau des Dietrich van Elten, sich nach dem Tod ihres ersten Mannes mit Johannes Wegener, Vikar am Katharinenaltar in St. Johannis zu Lübeck, auf 6 Jahre, 1539-1545, über eine halbe Pfanne im Hause Heningen auf der Sulz in Lüneburg, vertragen hatte, tut Johannes Magem ihr nach Unterhandlung durch Nikolaus Bardewik, Bürgermeister zu Lübeck, und Vicke Meyneke, Domherr zu Lübeck, die halbe Pfanne auf weitere sechs Jahre ein.
LASH, Urk.-Abt. 268 Nr. 1354
aus: Abt. 268 Nr. 1866
Urk.-Abt. 268 Lübecker Domkapitel: Lübecker Domkapitel
Urk.-Abt. 268 Lübecker Domkapitel: Lübecker Domkapitel >> 1 Urkunden
1545
Enthält: Ausfertigung, Zerter, geschnitten durch das Wort "Verdracht", Unterschriften. die ursprünglich 4 aufgedruckten Siegel (Elisabeth van Elten, Nikolaus Bardewik, Vicke Meyneke, Johannes Magem) sind abgesprungen
Verzeichnung
1545 Juni 10 Lübeck
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:06 MEZ