Vor Volmar von Waltringen (Walterinckhusen), Richter zu Werl (Werle), verkauft die Witwe Lise Wevels (Weuels) dem Propst Johan Fridage, der Priorin Margrte Vogedes und dem Konvent des Klosters Oelinghausen (Olinckhusen) einen halben Werler Morgen. Dieser liegt gegenüber dem Dollenkreuze auf der Südseite zum nächsten Feldweg (tor neisten vore) des Landes der von Oelinghausen. Es erstreckt sich von Osten nach Westen und stößt mit dem Ostende auf den Baster Weg. Das Land hat Herman Schirenbecke unter. Die Verkäuferin setzt die Käufer in den Besitz des Landes und verspricht Währschaft. Sie behält das Recht, den halben Morgen jährlich zu Pfingsten für sechs Gulden, die jeweils mit zehn Schillingen zu bezahlen sind, zurückzukaufen. Wenn die Einlösung während einer Düngung fällt, hat derjenige, der das Land von den von Oelinghausen unterhat, das Recht, seine Düngung (sine vetten) für die übliche Pacht abzunutzen. Siegelankündigung des Richters. Standgenossen des Gerichts: Johan Plenter und Johan Kaick. Datum 1478 Juni 16 (up dinsthedaich na sunte Vites dage).

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
Objekt beim Datenpartner