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Genealogische Sammlung der Familie Rüttel (Sammelmappen)
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 1 Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte
Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte >> Die Handschriften
Beschreibung:
450 Bl in 2 Mappen • 35 x 23 • meist Stuttgart • 16./17. Jh.
Einzelbll (große Stammtafeln wie Notizzettel), Lagen, 353-364 Rücken verleimt • 14 ältere Teilzählungen • 306r 44 Bleistiftskizzen von Ahnenwappen Ulrichs von Helfenstein (1486-1548, vgl. BERNHARDT 360f.) und Katharinas von Sonnenberg (gest. 1563, vgl. ebd.) • Federzeichnungen: 70r, 87r, 91r, 103r, 205v, 219r, 279r, 281r, 353r, 412v 23 Wappen und Siegel; 273r Stammtafel der Grafen zu Solms in Baumform aus einem Ritter wachsend, mit Wappen; 227r Fahne mit dem Wappen von Montfort; 281r Kreis; 367r Kopf mit Turban • Die 127 Nummern wurden um 1951 in Papierumschlägen, 13 roten Pappumschlägen und 2 Pappdeckeln (1-241, 242-450) verpackt.
Insgesamt etwa 25 Hände, meist 16./17. Jh.; viele Teile von Andreas Rüttel d. J. (1531-1587), Einzelnes (bes. 96r-102v, 397r-405v) von Andreas Rüttel d. Ä. (1504-1565), 17 Stücke und durchlaufende Zusätze von Friedrich Rüttel (1579-1634), in 354v-365r Zusätze von Oswald Gabelkover (1539-1616), 89r-90v Briefnotiz (m. U.) von Wolfgang Bonacker (gest. 1558, vgl. BERNHARDT 177f.) • Die im Archiv entstandenen Stücke wurden meist 1680 von Johann Christoph Brodbeck, Rottweil, zurückerworben, vgl. HStA J 7 Bü 46 (bes. Nr. 312, 443, 466, 468, 471, 492, 516 mit 421r, 114rv, 142r-171r, 173r-175v, 197rv, 410rv, 96r-102v); 76v, 84v, 86v, 103r Zusätze von Philipp Jakob Zeitter (1634-1691), 341v von Johann Ulrich Pregizer (1647-1708) • 424r-449v vor 1951 in Hs 137 (Nr. 5) • Früher als Hs 48h bezeichnet • Hs 48r ist dieser Hs entnommen.
Enthält: 1r-449v {ANDREAS (D. J. UND Ä.) UND FRIEDRICH RÜTTEL: GENEALOGISCHE SAMMLUNG}. Kollektaneen von Stamm- und Ahnentafeln, Regesten und chronikalische Nachrichten, erschlossen durch ein Inhaltsverzeichnis (1r-37r für 63r-365v, Vorstufe 38rv, masch.) und Registerzettel (39r-62r) von SIEGFRIED KASPAR und HANSMARTIN DECKER-HAUFF; sie gliedern sich in folgende Gruppen:
1. (63r-95v, Nr. 1-19) Genealogie Württembergs.
2. (96r-113r, Nr. 20-23) Material zur Geschichte Württembergs. Darin (96r-102v) >Exegesis sive successionis Wirtenbergicae stirpis brevis ac succincta declaratio (1565) Andrea Rüttellio seniore ... authore<.
3. (114r-141v, Nr. 24-35) Stammtafeln zur Geschichte Europas.
4. (142r-192v, Nr. 36-37) Genealogien von JOHANNES PISTORIUS (142r-171r; zum Autor, 1546-1608, vgl. ADB 26, 199-201) und anderer Autoren.
5. 6. (193r-295v, Nr. 38-76) Stammtafeln zur Geschichte deutscher Länder und Herrengeschlechter I, A-N (193r-241v) und II, O-Z (242r-295v).
7. (296r-309v, Nr. 77-90) Ahnentafeln europäischer Dynasten.
8. (310r-339v, Nr. 91-95) Quellen zur Geschichte des Hauses Württemberg, mit Nachrichten über Epitaphien in der Stiftskirche Stuttgart (335r-339r, s. Hs 1b, 26r-31r).
9. (340r-373v, Nr. 96-109) Quellen zur Geschichte europäischer Grafen- und Fürstenhäuser.
10. (374r-405v, Nr. 110-113) Bruderschaftslisten, Nekrologe, Urkundenregesten: Listen der Stuttgarter Salve-Regina-Bruderschaft, 1429-1525 (374v-385v) bzw. 1510 (386r bis 391r, s. Hs 36, 50r-55r), Auszüge aus einem (verlorenen) Nekrolog und Schenkungsbuch (397r-402r) und Urkunden des Klosters Bebenhausen (403r-405v).
11. (409r-413r, Nr. 114-118) Geschichte niederadeliger Geschlechter.
12. (414r-449v, Nr. 119-127) Einzelnotizen, sowie (424r-449v) >Vom Ursprung des
fürstlichen Hauses Württemberg<, 430-1495 (425r-426r), dazu landbuchartige Nachrichten über 46 Städte Württembergs (426v-449v), wohl 17. Jh.
450 Bl in 2 Mappen ; 35 x 23
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.