Durchführung der Bestimmungen des Westfälischen Friedens
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F 8, Nr. 1916
F 8, Nr. 183
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach >> II. Akten >> 1. Reichsstädtische Zeit >> 1.1. Verfassung, Verfassungsstreitigkeiten, konfessionelle Konflikte >> 1.1.3. Dreißigjähriger Krieg, Westfälischer Friede >> 1.1.3.2. Westfälischer Friede und seine Durchsetzung
1648/1649
Enthält:
- Instruktionen für den an den württembergischen Hof geschickten Biberacher Rat Georg Gaupp; mit Begleitschreiben an den württembergischen Herzog Eberhard und den Konstanzer Bischof, 3./13. Nov. 1648; die Exekutionsordnung soll vorangetrieben werden
- Korrespondenz betr. Exekution der Friedensbestimmungen in Augsburg; Korrespondenzpartner waren u.a. der ehemalige Biberacher Stadtschreiber Schmid und der Ulmer Abgeordnete in Osnabrück Dr. Otto, November 1648 bis März 1649
- Abschrift des kaiserlichen Schreibens an die Kurfürsten und Stände betr. Durchführung der Westfälischen Friedensbestimmungen zur Abschaffung der Gravamina, 16./26. Jan. 1649
- Korrespondenz zwischen Biberach und Leutkirch betr. die Abordnung Georg Schmids nach Biberach während der Exekution, April bis Juli 1649
- Instruktionen für den an den württembergischen Hof geschickten Biberacher Rat Georg Gaupp; mit Begleitschreiben an den württembergischen Herzog Eberhard und den Konstanzer Bischof, 3./13. Nov. 1648; die Exekutionsordnung soll vorangetrieben werden
- Korrespondenz betr. Exekution der Friedensbestimmungen in Augsburg; Korrespondenzpartner waren u.a. der ehemalige Biberacher Stadtschreiber Schmid und der Ulmer Abgeordnete in Osnabrück Dr. Otto, November 1648 bis März 1649
- Abschrift des kaiserlichen Schreibens an die Kurfürsten und Stände betr. Durchführung der Westfälischen Friedensbestimmungen zur Abschaffung der Gravamina, 16./26. Jan. 1649
- Korrespondenz zwischen Biberach und Leutkirch betr. die Abordnung Georg Schmids nach Biberach während der Exekution, April bis Juli 1649
26 Schr. (49 Bl.)
Sachakte
Im Westfälischen Frieden vom 24. Oktober 1648 wurde die Parität in den vier Reichsstädten Augsburg, Biberach, Dinkelsbühl und Ravensburg vertraglich festgelegt. Auf dieser Grundlage ordnete eine kaiserliche Exekutionskommission, die aus je zwei Gesandten des Bischofs von Konstanz und des Herzogs von Württemberg als den beiden kreisausschreibenden Fürsten des Schwäbischen Kreises bestand, gegen den entschiedenen, aber letztlich vergeblichen Widerstand der Katholiken das Biberacher Staatswesen neu.
Gaupp, Georg, ev. Bürgermeister
Württemberg, Eberhard III. von
Konstanz, N.N., Bischof
Schmid, Georg, ev. Stadtschreiber
Otto, Sebastian, Dr., Abgesandter in Osnabrück
Konstanz
Augsburg
Osnabrück
Leutkirch
Dinkelsbühl
Ravensburg
Westfälischer Friede
Osnabrücker Friedensvertrag s. Westfälischer Friede
Exekutionsordnung
Gravamina
Schwäbischer Kreis
Kreisausschreibender Fürst
Stadtschreiber
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:21 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik)
- F - Dekanatsarchive (Tektonik)
- F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach (Bestand)
- II. Akten (Gliederung)
- 1. Reichsstädtische Zeit (Gliederung)
- 1.1. Verfassung, Verfassungsstreitigkeiten, konfessionelle Konflikte (Gliederung)
- 1.1.3. Dreißigjähriger Krieg, Westfälischer Friede (Gliederung)
- 1.1.3.2. Westfälischer Friede und seine Durchsetzung (Gliederung)