Wiederholte Klagen des Albrecht Kruk und anderer Bürger zu Gerlingen gegen den dortigen Schultheißen Johann Georg Kling wegen widerrechtlichem Empfang von Fronvergütungen, Unterschlagung von herrschaftlichem Zehntwein, Holzdiebstahl, Amtsnachlässigkeiten und -Eigennützigkeiten; kommissarische Untersuchung der Anschuldigungen durch den Hof- und Domänenrat Spittler (Spittlersche Kommission) und den Leonberger Oberamtmann Griesinger
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Wiederholte Klagen des Albrecht Kruk und anderer Bürger zu Gerlingen gegen den dortigen Schultheißen Johann Georg Kling wegen widerrechtlichem Empfang von Fronvergütungen, Unterschlagung von herrschaftlichem Zehntwein, Holzdiebstahl, Amtsnachlässigkeiten und -Eigennützigkeiten; kommissarische Untersuchung der Anschuldigungen durch den Hof- und Domänenrat Spittler (Spittlersche Kommission) und den Leonberger Oberamtmann Griesinger
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, D 41 Bü 540 a
E 175 III
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, D 41 Oberregierung Stuttgart: Allgemeines
Oberregierung Stuttgart: Allgemeines >> 1. Akten >> 1.96. Kommissionen
1808
Enthält u.a.: Verurteilung des Albrecht Kruk zu vier Wochen Zuchthaus wegen wiederholter Beleidigung des Schultheißen Kling und der Katharina Wagner, 1801; Eingabe mehrere Bürger zugunsten des Schultheißen Kling; Klage des Michael Dreher und Konsorten gegen Kling wegen Zehntwein-Defraudation, Abweisung der Klage; Klage des Schultheißen Kling gegen den Ratsverwandten Schopf wegen dessen Bezichtigung des Diebstahls von Quadersteinen vom Abbruch des sog. "Fünf-Eichen-Hauses" zu Solitude, 1802; Differenzen zwischen der Gemeinde Gerlingen und den Widdums-Maiern wegen der Faselviehhaltung und Fronfreiheitsansprüchen, 1810; Eingabe mehrerer Bürger zu Gerlingen gegen die dortigen Bürgermeister wegen gesetzwidriger Administration, Untersuchung durch Stadtschreiber Wagner zu Sindelfingen, 1810
1 Bü, Qu 1
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:35 MEZ
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