Sowohl mit der Inventarisierung von Kloster Fürstenfeld im November 1802 als auch mit der Aufhebung im März 1803 wurde der Gerichtsschreiber und spätere Landrichter von Dachau, Christian Adam Heydolph, beauftragt. Auch die Propstei St. Leonhard in Inchenhofen wurde von ihm aufgelöst. Im Februar 1804 erklärte er die Kommissionsgeschäfte für beendet und übersandte die bis dahin angefallenen Akten nach München. Weitere Angelegenheiten der Lokalkommission wurden dann von Dachau aus erledigt. In Anlehnung an die überlieferten Aktenverzeichnisse (Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 3637 und 3651) wurden die gesamten Kommissionsakten in Sachakten geordnet. Den Verkauf der Weingüter in Esslingen am Neckar übernahm der spätere Kemptener Kreisrat Freiherr von Tautphoeus, von dem ein Akt überliefert ist. Inventarisation und Verkauf des Fürstenfelder Hauses in München wurden von dem Rechnungskommissar Wenger durchgeführt. Von diesem ist jedoch nur ein dünner Teilakt überliefert. Während die Akten des Klosterseparats (1802-1805) relativ vollständig zu sein scheinen (vgl. Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 3532), konnten die im März 1813 an die Finanzdirektion des Isarkreises abgegebenen Akten (vgl. Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 3533) der Spezialklosterkommission (1808-1814) bisher nur zum Teil ermittelt werden.