Hüttenamt Weiherhammer (Bestand)
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Hüttenamt Weiherhammer
Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Staatsarchivs Amberg >> II. Neuere Bestände (Behörden und Gerichte des 19. - 21. Jahrhunderts) >> B. Behörden des Königreichs Bayern und des Freistaats Bayern >> 5.) Wirtschaft, Bergbau, Verkehr, Post >> 1. Bergbehörden >> Hüttenämter / Berg- und Hüttenämter, Hüttenverwaltungen, Grubenverwaltungen (II.B.5.1.103-109)
1724-1954
Vorwort: Seit Beginn des 18. Jahrhunderts entstand im Bereich des heutigen Ortes Weiherhammer (Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab), der erst seit 1934 so heißt, ein Hammerwerk. Das Hüttenamt Weiherhammer war mit der Verwaltung dieses Hüttenbetriebs befasst. 1927 wurde die Bayerische Berg-, Hütten- und Salzwerke AG (BHS) mit Sitz in München gegründet, zu der auch das Hüttenwerk Weiherhammer gehörte. Es fand eine dezentralisierte Betriebsführung unter kaufmännischen Direktoren statt. 1993 wurde das Werk in Weiherhammer privatisiert. Der Bestand umfasst 721 Archivalieneinheiten mit einer Laufzeit von 1724 bis 1954. Diese stammen im Wesentlichen aus einer Aktenabgabe der Generalbergwerks- und Salinenadministration in München des Jahres 1895, einer Abgabe des BHS-Hüttenwerks Weiherhammer von 1930 und einer Abgabe der BHS Weiherhammer vom 19.11.1993 (Zugangsnummer 51/1993). Hüttenamt Weiherhammer 699-708 wurden aus verschiedenen Altbeständen herausgelöst, Hüttenamt Weiherhammer 713-721 stammen aus der Schenkung einer Privatperson vom 02.06.2021 (Zugangsnummer 90/2021). Zu den Briefprotokollen der Hochofen- und Hammerverwaltung Weiherhammer siehe: Briefprotokolle Weiden 1657-1687.
Hüttenamt Weiherhammer
721
Bestand
Akten
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 10:30 MEZ
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