Unterlagen zum Militärdienst und Militärstrafverfahren wegen Umgehung des Dienstweges bei seinen Bemühungen um bessere Behandlung der im Feld stehenden Soldaten
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NL Gandorfer Karl, BayHStA, NL Gandorfer Karl 1
NL Gandorfer Karl Nachlass Gandorfer, Karl
Nachlass Gandorfer, Karl
1895-1917
Enthält: Militärpass (ausgestellt 1895, Eintragungen bis 1917) [beigelegt Kopie aus dem Wehrpass mit hs. Notizen; zugehörige Originalseite im Wehrpass fehlt]; Bestätigung für den Kanonier Karl Gandorfer über seine erfolgreiche Tätigkeit als Aufsichtsorgan der Munitionskolonne (3.6.1915); Antrittsbefehl für einen gewissen Josef Schie als Pferdewärter, 1.3.1915; Schriftwechsel zur Aktualisierung seines Stammrolleneintrags nach Entlassung aus der Genesenenbatterie (4./9.12.1918); Unterlagen zu den Bemühungen des Landtagsabgeordneten Karl Gandorfer um bessere Behandlung der im Feld stehenden Soldaten: Schreiben von Eisenberger an Gandorfer (24.11.1914; Kopie, fragmentarisch, mit handschriftlichen Bemerkungen von Franz Graf, ca. 2015); Abschriften aus seinen Tagebüchern (Einträge vom 19.12.1914, 11., 16, 18., 24.2.1915, 3.9.1915); Schreiben an das bayerische Kriegsministerium (Abschrift; 12.3.1915); Telegramm aus Mallersdorf mit Hinweis auf verweigerte Akteneinsicht (17.6.1915); Anklageschrift (Abschrift; 31.7.1915); Verfügung des Gerichts des Ersatzbataillons 1. bayr. Fuß.Art.Rgt (Abschrift; 3.8.1915); Urteil des Kriegsgerichts gegen Karl Gandorfer (Abschrift; 17.8.1915)
Nachlass Gandorfer, Karl
Akten allgemein
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:42 MESZ