Polykarp Burkhart, kaiserlicher Notar und Stadtschreiber zu Crailsheim, erteilt ein Notariatsinstrument (Libell), wonach Johann Casimir von Eysack zu Crailsheim in der Behausung des Johann Georg von Ellrichshausen beim Dechanthof an Johann Friedrich von Ellrichshausen die sog. Dölau'schen Güter zu Jagstheim an die letztgenannten abtritt und übergibt. Von Eysack hatte am 25. April 1624 nebst dem Mitvormund (Georg Friedrich von Gaisberg) der unmündigen Kinder von Heinrich Konrad und Johann Christoph, Gebrüder von Elllrichshausen, diese Güter von Barbara von Dölau geb. von Stetten erkauft, nämlich: den Burgstall zu Jagstheim mit Zubehör: 1/3 der vogteilichen Obrigkeit, dem Jagen, Kirchweihschutz, Hirtenhaber, mit 1 Garten, 11 leibeigenen Untertanen und von 11 besetzten Gütern die Besitzer mit ihren Gülten, 2 Güter in Oberaichenberg, 2 Güter zu Horschausen, 3 Fischwasser in der Jagst, 6 Fischweiher gen. die Aiterklinge, 1 Stück Wiesen zu Jagstheim gen. der Brüel, 1 Stück Wald im Kay, 40 1/2 Morgen groß. Am 27. August 1624 hatte Johann Casimir von Eysack ferner erkauft von den Erben der Barbara von Dölau geb. Stetten: 2 aneinanderstoßende Behausungen zu Jagstheim, 15 3/4 Morgen Waldung im Aichelberg, 17 3/4 Morgen zehntfreie Äcker im Aichenberg, 5 1/2 Gereut im Kay, 5 Morgen Acker im Schwedelsrath, 2 Morgen Acker auf dem Aichenstumpf, 1 Stück Wiese (Humpertswiese), 2 Krautgärten, 1 Stück Wiese anstelle eines Baumgärtleins, 1/2 Morgen Acker auf dem Berg. Alle diese Güter werden um 7.000 Gulden an Johann Friedrich von Ellrichshausen abgetreten. Am 27. Mai 1645 zu Jagstheim Immission in diese Güter; Angabe der Namen der Untertanen (16) und Lehenleute.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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