Mandate des Erzbischofs von Köln in Bezug auf die Streitigkeiten mit der Stadt und denen v. Ense
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Sc - Altes Aktenarchiv, Sc XV 10 (1188)
Sc - Altes Aktenarchiv
Sc - Altes Aktenarchiv >> 15 - Streitigkeiten mit Stadt und Gilden
1491 - 1494
Enthält: Datum: die Abschriften sind zwischen 1492 und 1495 entstanden Inhalt: [Bl. 1r] Item dyt synt missiven, myr myn gnediger her geschreven ind getzeichent hayt, andreffen die saichen ich ind die van Werlle in der twyst zo tzamen zo schicken hant Hermanno die gratia archiepiscopus Coloniensis princeps elector Westphalie et Angarie dux etc. Liebe getruwe, der gebrechen halven so sich tzussschen dir eyns und unseren lieven getruwen burgermester unde raide unser stadt Werlle anderteils halden, bescheiden wir dir eynen dach, nemlich uff sondagh sant dionisius dage nestkompt, zu dage zyt, in Arnsberg uff dem rait- huyse, vur uns ader unseren reden zuerschinen, die gebrechen zuverho- ren und alle flyß an zukeren, uch parthyen der gebrechen gutlichen zuentscheiden. Des dages wils asdan warden und nyt uyseblyven, dan wir dyner wederparthien gelichermaissen geschreven und boscheiden haven. Gegeven zu Arnsberg, unss sent Mathens dach, anno etc. XCprimo Hermanno dei gracia archiepiscopus Coloniensis princeps et elector etc. Liever getruwer, als wir dich eyns und den rait unser stadt Werlle unser lieven getrwen uwer samen gebrechen ander deils, uff sundagh sant dionisius dagh neyst alher gen Arnsberg fur unss ader unsser reede zu dage bescheiden haven, ummb die gebrechen zuverhoiren und uch uch der guitlichen zuverdragen, also synt uns ander miechliche gescheffte fur gefallen, das wir sullichs dages alsdan nit gewarten mughen, begeren dar umb, du wulles des negsten satersdage fur dem vurs. sundag, nemlich sant Dionisius avent, alhie zu Arnsberg fur uns ader unseren reeden erschynen, in den gebrechen wie uff dem furbenompten dage geschiet syn sold, guitlich zu handeln. Diß dage wulles also warten dan wir sulche vorkortzunge dinen widderdeyll [Bl. 1v] glichermass verkundigt haven. Datum Arnsberg, am donenstag sandt Michaels dag, anno etc. XCI. Hermanno die gratia archiepiscopus Coloniensis princeps elector Westphalie et Angarie dux etc. Liever getruwer, als die jerung und gebrechen, die sich zusschen dir eins unnd unseren lieven getruwen burgermester, rait unnd den seltzern unnser stadt Werlle anderteils halten, von dir unnd auch van den gemelten von Werlle an unns etzlich gestalt sin, unnd da mit wir desta fruchtbarlicher unnd wie sich uns geziemet in sollichern gehandeln moghen, ist sollicher recht- spruch biß anher unnd uff unser zukunfft in Westphalen vertzogen, den wir doch nu nicht lenger hinder unnß zuverhalten willens sin. Begeren dar ummb ernstlichen, du wulles uff sant Laurencius dag neistkomen zu rechter dage zit vur unns zu Arnsberg erschienen, wullen wir durch uns selbs ader unser reeth allen moglichen vließ fur wenden, dich mit den abgemelten den unnseren van Werlle zuvertraghen. Wo aver solichs exemen furginck gewonne syn, wir geneigt alsdan zusschen dir unnd dinen widderteill geschien zu laissen was recht ist, dar nach wiß dich tzu richten dan den van Werlle diß wie die verkundt is. Datum Arnsberg, uff Freitag nach alle XII, anno etc. XCIII°. Hermanus die gratia archiepiscopus Coloniensis princeps elector Westphalie et Angarie dux etc. Liever getruwer, als wir dich eins, unnd unser lieven getruwen [Bl. 2r] burgermester unnd rait unnser stadt Werlle unnd den seltzeren diselbs anderteils, fur uns zu Arnsberg uff sant Laurencius dach neist zu dage zyt bescheiden hatten, also synt uns ytzunt michgliche sachen vurgefallen. Dar umb wir des daghs nyt gewarden mughen, yst dar uff unser beger, uwer komen uff gemelte zit verhaltten unnd anstain, bis wir dich anders wissen laissen dair an geschiet, uns gefallen. Datum Arnsbergh, am mandach na Petri ad vincula, anno etc. XCIII°. Erber unnd veste bysonder gude frundt. So gy uns schryven Dirich Schulten to Vlercke beroren, hebn wir uwe schryffte goitlichen woll verstanden, als wir dan den selven in unses gnedigsten leyven heren van Colne hoichgerichte ummb grote schedelike gewalt in rechte haden, hey myt synen frunden vor uns den sytten raidt quam, bogerde, dey gewalt in frontschoff aff to dregen, war ummb syner frunde bede willen uns myt fronschofft vinden und der gebrechen underwysen leyten, dat na gelegenheit wall swarer was, im rechten to soiken, hey billichen nicht clagen solde, uns billicher clages noit gewest were, als gy dan foirder schryven burgermester Dirich Brandys und Herman Bruwer, dem schulten sullen to gesacht hebn, der saken halffe van unsen drosten unbelestiget blyven sulle etc. Dar hey uns to lanck vulbar hafftich ane berichtet hefft, dey scheidinge vor uns dem semptlichen raide geschach, emme also nicht to gesacht en wort, dan dem schulten tom besten heben wir unse burgermester an unsen drosten gefriget, dey dinge int gude to wernen, den unse amptman, als wir vorstan, geantwert hefft, hey en besprecke noch foreder den schulten ummb dey gewalt nicht dan ummb ungehoirsam hey [Bl. 2v] sich am gerichte versumet syn, guyt nicht entsaet ene hefft wes wir sus forder in den dingen int gude vormochten, willen wir uns geborlichen all tyt gerne inne bewysen. Gode almechtich syt bevollen. Gescriven under unser stadt secret, up gudenstagh nach cantate, anno etc. XCsecundo. Borgermester und raidt der stadt Werlle Wir Diederich van Goitz gnaden der hilgen kirchen zo Colne ertzbisschoff, des hilligen roimschen richs in Ytalien ertzcanceller, hertzong zo Westphalen ind zo Enger etc. laissen wissen uch unse lieve getruwen burgermester, rait ind gantze gemeynde unser stadt Werlle, dat wir Wichart van Ense genannt Snydewint unsen amptman zo Werlle gemacht, ind yme unse stadt ind ampt van Werle myt unsen schot gerichten, ind her- licheiden daselffs und myt allen anderen vorfallen ind opkomynghen desselven amptes vorschreven ind vorpant han, na lude des breyffs, wir emme dar uff sprechen gegeven han, und bevellen uch her ummb ernstlichen myt gantzen flysß, dat ir den vurs. Wicharde vur unsen amptman alda entfangen ind halden, ind eme sulche hundert marck schotz, ir uns jarlix zo geven schuldich syndt, van unsen wegen geven ind hantreycken, bys so lange wir emme ind syne yrven sulche summe geltz, wir emme up dat selve ampt verschreven, gentzlichen ind zo male betzalt, ind die vurs. unse stadt ind ampt weder zo uns geloist han, ind wilt [Bl. 3r] der zo allen zyden syne quitancien nemmen, uns vor da myt verwysdomen zo doin, dat ys unse ernste meynunghe ind bevele. Urkunde unses siegel heran gehangen. Gegeven in den jaren unses heren dusent vierhundert nuyn und viertzich, up sent Peters avent ad cathedram. Item zu gedencken dat mych die van Werle bynnen zyt des compromisß, do alle saichen in guitlicheit stunde, ire partzen zusluyssen ind geboden, mych uff ir raithuyss zu kommen, dem ich so dede, und wulden mych dair entwelden lyves und gudes, und spraichen zu myr, ginge ich aff, so soulde ich myn eventuyr stain. Dair durch sie dat compromiss, dat myn gnediger here und sie selvest mede bosiegelt an mynner eyghen personen gebrochen haven. Item bynnen zyt des selven compromisß, do alle braiche und wedde stille stunden, haven sie getastet in mynsß gnedigsten heren hoichgerichte und dair dem schulten van Flercke ane gedrungen XVIII marck, umme dat hie in ire lantwer gehouwen solde haven. Dair myt sie dan zum ander male des compromisß nederfellich geworden syn. Item zu gedencken, dat die van Werle nach bynnen zyden des compromisß, sich nach understanden haven, die gewalt der bloit rennynghe bynnen Werlle zu furderen und zu sich zu nemmen, nemlich van eynen knechte genant Johan in der Wage, und anderen declerlichs die bruche. Dar myt sie zum [Bl. 3v] dritten maile dat compromiss gebrochen haven. Item nach zu gedencken, dat Diderich Brandis burgermester tot tyt myr eynen garden, den ich van wegen mynss gnedigsten heren in weren hatte, vorboit und woiste laichte, so dat ich des nyt ummb zunen moiste, wie wal myn vaider seliger voir und ich nach den selven garden mer dan vyfftich jair in weren gehat hatten, und die pechte alle jaer dar van geboirt. Dat dan auch bynnen zyt des compromisß geschien ist, und des dair durch nederfellich sien wurden. Item als dan dat compromisß vermach, dat mych nemant van den van Werlle bannen soulde bynnen zyt des compromisß, sunder wer myt myr zu schaffen hette, soulde mych myt werentlichen gerichte besprechen. Dair boven hait mych Gert Zwarte burger zu Werlle bynnen bymelter zid myt bannen vurgenommen und beswert. Dair myt sie dat compromiss zum funfften maile gebroichen haven. Die gracia archiepiscopus Coloniensis principal Wir laissen wissen uch unsen lieven getruwen zeltzeren gemeynlich zu Werlle, also als ir myt uns overkommen syt, dat wir uch unsen salt- zeinden zu Werlle, sees jaer lanck vorpechtet han nest na datum dis brieffs, nemptlichen des ersten jaers verleden ist, dar van vor derde halff hundert overlentsche rynsche gulden, der wy hundert van uch entfangen han, und die anderen andern halff hundert gulden uns noch achterstendich synt. welt hanreicken unserem amptman to Werlle und vort die anderen vunff jaer lanck des jaers vor drey- hundert der vurs. gulden vorpechtet han, also als wir und unse capittel [B. 4r] den vurs. zaltzeinden Wicharde van Ense genant Snydewint unser amptman vor vorschreven han, na inhalt syner breve, hie van uns dar op spreckende hait. Also bogeren wir van uch myt gantzem ernst bevellende, dat ir Wicharde unserem amptman vurs. dat vurs. gelt jarlix als vurs. ist van unsen wegen geven und hantreicken van des saltzeinden weghen, also lange, hie unse amptman to Werle ys in mathen vurs., und vort den zaltzeinden hantreicken, dat wy ene by ampte und vorschrivonge dar by behalden, dat wir in dem deile to neynen schaden kommen, ind van yme dar van zu allen geboirlichen zyden syne quitantie, dair myt wir und unse gesticht vorwart syn, nehmen, uns dar myt rechenschop und bewysinge zo doine, und als ir dat also gedain hait, so sage wir uch van den vurs. gelde vor uns, unse nakomelinge und gesticht quyt, loes, ledich und wall betzalt overmitz dussen unseren breff sunder argelist. Urkunde unses siegels an dussen breff gehangen. Gegeven in unser stadt Colne, des saterdages na sunte Lucien der hilligen junckfrouwen, in den jaren M°CCCC°LII°. Copie der antwort uff de ufkundigunge des ambts de nit zu rechten zyden nach lude des ambtsbreves gescheen ist Hoichwerdigster durchluchtige hoichgeborn furste genedigste lieve here, unsern willigen, schuldigen, bereiden dienst uwer furstlichen gnaden alle zyt zuvorn. Genedigste lieve here, so als uwer furstliche gnade uns nu kortz overmitz eynem offen placait brieve dat ambt von Werle uffgekundigt haven, bedunckt uns, dat solliche uffkundinge gescheen sie tusschen zyden und nach uißwisunge unsers ambtsbreves, und bidden dair umb uwer furstliche gnade, so wier dienstlich moggen, uns sodan loße unnd uffkundigung doin wellen tusschen zyden und termynen, so de gemelt unser vorschrifung dat klerlich vormeldet, und uns des eyn genedich here sein, und an unser vorschrifunge nit verkorten willen. Unnd as dan uwer furstliche genade in dem selven placaitbreve vorder begert und gesat, as wier eniche vorder brieve von uwer furstlichen genade vorfarn und uwer genaden uff das ambt von Werle hedden, uwer genade der selven copien overzuschicken, als ich Heidenrich Snydewint dais amt uwer furstlichen genaden in reden gewest bin, dat weer unser briefe nit bie uns sunder an enden und steden hedden, dair wier alle zyt nit bie komen konden. So sien wier nu in dieser wechen dan bie kommen [Bl. 4v] und sien in steder arbeit, die uißzuschreven und copiern zulaisßen, und willen uwern furstlichen genaden solliche copien bynnen achte ader viertzen dagen schicken, dair nach sich uwer furstliche genade mit der loße des vurs. ambtz zum besten mogge wessen zuhaven, und bidden uwer furstlichen genade, des nit zu ungude nemen wille, dat sich mit denselven copien sust lange vortreckt hait, want wier des nit haven anders machen, nach keren konnen, und so uns die loße des selven ambtz tusschen rechten zyden und vorder geschiet nach inholt und vermogge unsers ambtsbreves, willen wier uns mit der loße tgem uwer furstlichen genade guitwillich so wier alle zyt begert haven, halden und uns der tgem de selven uwer furstlichen genade hoichlich beloven und bedancken. Und wair mit wier uwern furstlichen genaden dienst und wollen dain viel bewißen konnen, willen wier als billich ist alle zyt gentzlich zu sien genoiget kenne. God almechtich die uwer furstlichen genaden zu langen zyden in haichem begunnet und seliger walfart fristen und sparen wille. Gescreven under unser eins ingesigel, uff fridach nach sanct Mauricien dage, anno etc. XCIIII°. Heydenrich und Wichart von Enße genant de Snydewinde gebroder Dem hoichwerdigsten durchluchtigen hoichgeboren forsten und heren hern Herman ertzbusschoff zu Colne, des heiligen romschen richs choirfurste, hertzoge zu Westvalen und zu Engeren etc., unserm genedigsten lieven hern. Hermannus dei gratia archiepiscopus Coloniensis princeps elector Westvalie et Angerie dux etc. Ich doin uch unsern lieven getruwen Heinrich, Wichart Adrian und Gerhart von Enße genant Snydewint gebrodern wisßen, dat wier wellens sein, unser ambt Werle, uwerm vatter Wichart von Enße seliger von unserm vorfaren ertzbisschoff Diedrichen, loblicher gedechtnisß, myt vorbillingunge unsers doymcapittels vor funfdußent zweyhundert und seven und viertzich gulden vorpant, inhalt der vorschrefunge und reversaill dairover [Bl. 5r] gegeven und entfangen, zuloißen, wie sich dat uns luit obgemelter vor- schrifunge und reversaill getzemen will. Und wie woil wier dyr Heinrich, als eynem vorweßern des vurs. ambtz, zu meer malen hain doin schriven, gesynen und begern, uns aller vorschreifung von unsern vorfarn, uns und unserm stifft imem vater obgeschreven uff dat vurs. ambt sprechen gegevena, uns zu uberschicken, mit der loße dair nach zurichten, und du uns copien der vorschrfung oven angezeiget uff vunfdusent zweyhundert seven und viertzich gulden sprechende zugeschickt hist. Ist unser an uch alle und yedern besundern ernste begerde, gesynnen und irfordern, in crafft dusßes breves ob ir enniche forder vorschrifunge, dan oben angezeiget ist, von unserm vorfarn uns und unserm doymcapittell uff dat vurs. ambt sprechende, uwerm vater ader uch gegeven hettet, uns des selven wairhaftigen copien tusschen duth und sanct b Mauricius dag nest komende in user cantzelie gem Arnsberg zu uberschicken, uns dair nach zurichten haven mit erinnerung, wa ir in obgemelter zyt geme forder gelaubhaftige copien gegrunter vorschefung uff das obgemelte ambt sprechende wie obgescreven schicken worden, dat wier asdan in und uff zyt der losung und myt der summen in obgeschrieven vorschriefung und reversaill uißgedruckt, unser ambt vurs. an uns und unser stifft von uch wedderumb loßen und quiten willen, und ab ir asdan ennich vorschrifung vorder vorbrengen werdet, willen wier uch der halven so vel die dat obgenante ambt belangen weren, zu gemen, reden, steen und uns hie mit itzunt asdan, und dan als itzunt genoichsamlich des auch gequitet haven. Wier willen auch dat se dießer unser brieff und offen placait uch allen ader uwer eynem, so in unser stat Werle sien und unser ambt dairselfft zuvorwaren hait, ader uwer in diener dem sollichs van uch bevolhen ist, vorkundigen laisßen, als an der stat, da hen wier auch die loße vorkundigen sollen, dar mit ir alle des wisßens entfart, und eyner dem andern ader uwer diener uch sollichs vorkuntschafften mogge. Dises zu oirkunde haven wier unser ingesegel an dissen unser offen placait doin drucken. Gegeven in unserm sloiß Artzberge, uff gudenstach nach sanct Egidius dage, anno etc. etc. XCIIII°. Abschriften, Papier, mnd. aein doppeltes Wort gestrichen b„Mertins“ gestrichen
Darin: Transkription von Armin Scholz-Behlau – Stand 6. März 2021
Darin: Transkription von Armin Scholz-Behlau – Stand 6. März 2021
Akten
Standort: 141
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
09.01.2026, 11:26 AM CET