Johann von Duvenwort, Erpos Sohn, erscheint mit seinen Brüdern Rotbert und Thomas als Bürgen vor den Brüdern und Grafen Johann und Christian (dem Älteren) von Oldenburg-Delmenhorst und erklärt, dass er im Einvernehmen mit seiner Frau Adelheid (Alheyd) und seinen Erben Erpo, Hinrich, Johann, Gertrud und Bertrad für 80 Bremer Mark an das Kloster Hude acht Morgen Land (petiam terre continentem octo morghen) in Sannau (Sandowe) und Schönemoor (Sconenmore), die er zurzeit an Simon von Heyne verpfändet hat, verkauft hat. - Die Grafen, der Verkäufer und die Bürgen siegeln. Zeugen: Luderus de Ane ac Everhardus de Dunghe famuli et al. 1318 Juni 24 (MCCCXVIII° in die sancti Johannis baptiste)
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Johann von Duvenwort, Erpos Sohn, erscheint mit seinen Brüdern Rotbert und Thomas als Bürgen vor den Brüdern und Grafen Johann und Christian (dem Älteren) von Oldenburg-Delmenhorst und erklärt, dass er im Einvernehmen mit seiner Frau Adelheid (Alheyd) und seinen Erben Erpo, Hinrich, Johann, Gertrud und Bertrad für 80 Bremer Mark an das Kloster Hude acht Morgen Land (petiam terre continentem octo morghen) in Sannau (Sandowe) und Schönemoor (Sconenmore), die er zurzeit an Simon von Heyne verpfändet hat, verkauft hat. - Die Grafen, der Verkäufer und die Bürgen siegeln. Zeugen: Luderus de Ane ac Everhardus de Dunghe famuli et al. 1318 Juni 24 (MCCCXVIII° in die sancti Johannis baptiste)
NLA OL, Best. 23, -2 Urk. Nr. 146
NLA OL, Best. 23 Oldenburgische Klöster und Stifter
Oldenburgische Klöster und Stifter >> 6 Urkunden >> 6.2 Zisterzienserkloster Hude >> 6.2.1 Vollständige Urkunden
- 24.06.1318
Enthält: Ausfertigung; lat.; Pergament, 18 x 35 cm; Plica: 3 cm; beschädigt. - Rückvermerk: De petia in Sconenmore continente VIII morghen. - Siegel: ja; Anzahl 1 (von 5; nur als 4. vom schildförmigen Siegel Rotberts ein Bruchstück vorhanden; restauriert; an Pergamentpresseln anhängend); 3 cm. - Beilagen: nein. - Druck: OUB 4, Nr. 382 (Regest). - Abschrift: Abschr. 19. Jh.: Leverkus, UB Hude (Slg 80, Best. 296 Nr. 7-1), S. 268f; Abschr. 16. Jh.: Best. 23-2 Ab Nr. 1 fol. 2r.
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
2025-06-16T11:08:29+0200
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- 1.2 Lokale Behörden (Tektonik)
- Oldenburgische Klöster und Stifter (Bestand)
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