Feldpostbriefe des Hermann Rampacher an seine Frau Anna in Hohenasperg aus dem preußisch-österreichischen Krieg 1866
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/39 Bü 8
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/39 Unterlagen der Familie Rampacher
Unterlagen der Familie Rampacher >> 2. (Karl August) Hermann von Rampacher (1817-1871) und seine Familie >> 2.1. Hermann von Rampacher >> 2.1.1. Briefe von Hermann von Rampacher an seine Frau Anna, 1863-1869
17. Juni 1866-14. August 1866
Enthält u.a.: 17.06. Abreise mit Bataillon nach Frankfurt (Eisenbahn), 17.06 Marsch nach Bockenheim und Einquartierung dort, Organisation der Post; 19.06. finanzielle Situation Rampachers; 19.06. Bekanntschaft Rampachers mit Prinz Alexander von Hessen, Kommandant des 8. Bundesarmeekorps, Kauf eines dritten Pferdes; 21.6. Zustand des Bataillons von Rampacher, 24.06. Unterkunft Rampachers in Vilbel, 24.06. Sorgen Rampachers darüber, im Krieg möglicherweise zu fallen; 26.06. Vorrücken mit dem Bataillon gegen Friedberg; 26.06. Einquartierung in ein Schloss in Nieder-Florstadt, Qualität des Essens, Einladung Rampachers an die Offiziere der Station zum Abend in den Schlosspark, Tragen von Orden; 27.06. Vorrücken des Bataillons nach Nauheim, Anweisungen Rampachers an seine Frau, z.B. zum Kauf eines Geißleins, Beschreibung der Kuranlage Bad Nauheim; 30.06. Vormarsch nach Altenstadt, Überschwenken des Bekannten Gustav ins preußische Lager; 1.07. Weitermarsch nach Nidda, 2.07. Weitermarsch nach Ulrichstein (Vogelsberg), Weitermarsch in Richtung Lauterbach; 6.07. Versorgung mit Proviant und dessen Verteilung; 10.07. Beschwerlichkeiten der Märsche der letzten Tage, Nachrichten von der Schlacht in Böhmen (Königgrätz), Auswirkungen des Waffenstillstandes; 11.07. Weitermarsch bis Rothenberg; 12.07. Rückstände bei der Feldpost; 16.07. die Preußen erobern Aschaffenburg, Weitermarsch bis Groß-Umstadt; 13.07. Aufsetzen eines Testamentes durch Hermann Rampacher; 16.07. bisher insgesamt ruhige Lage wie in "Abrahams Schoss"; 18.07 Weitermarsch nach Weilstedt im Mudautal, Bayern, (=Weilbach?); 19.07. bevorstehende Vereinigung mit dem bayrischen Truppenteil bei Wertheim; 21.07. beschwerliche Märsche, gute Qualität der Verpflegung; 22.07. Besuch der Truppe durch König Karl; 24.07. weitere Stellungswechsel, Kontakte zu den Preußen; o.D., 26.07. und 29.07 Kampfhandlungen bei Würzburg; 31.07. allmähliche Auflösung des 8. Bundesarmeekorps, möglicher Weitermarsch nach Württemberg, Kritik Rampachers an der Führung der 8. Bundesarmee, Lob der preußischen militärischen Führung (General von Manteuffel), Tote und Verwundete der Schlacht bei Tauberbischofsheim aus der Bataillon Rampachers, 1.08. Weitermarsch bis Großhaslach (Kr. Ansbach), Verpflegung Rampachers; 2.08. Verpflegungssituation (Magazinverpflegung), Unterbringung Rampachers; 4.08. Waffenstillstand und mögliche Folgen des Krieges, Hoffen auf ein baldiges Wiedersehen, Verpflegung Rampachers; 5.08. Weitermarsch nach Rothenburg o.d. Tauber, Beschreibung dieser Stadt, möglicher Rückmarsch nach Württemberg entlang dem gesperrten und neutralen Gebiet Richtung Ulm, Unterstützung der Verwundeten von Tauberbischofsheim (Wohltätigkeitsverein); 6.08. Weitermarsch Richtung Feuchtwangen; 8.08. Weitermarsch Richtung Ellwangen, Ansprache Rampachers vor seinen Soldaten; 10.08 der Bursche Vögele wird zur Unterstützung der Familie nach Asperg geschickt; 14.08. Defilieren des Bataillons vor König Karl in Stuttgart, weitere Termine bis zur Rückkehr nach Hause
Darin: Aufstellung über die Stationen des Kriegszuges vom 17.6. - 11.8.1866
Darin: Aufstellung über die Stationen des Kriegszuges vom 17.6. - 11.8.1866
52 Stück, I-VI, 8-50
Archivale
Altenstadt FB
Aschaffenburg AB
Bad Nauheim FB
Bad Vilbel FB
Bayern
Bockenheim : Frankfurt am Main F
Ellwangen (Jagst) AA
Feuchtwangen AN
Florstadt FB
Frankfurt am Main F
Friedberg FB
Groß-Umstadt DA
Großhaslach : Petersaurach AN
Hohenasperg : Asperg LB
Königgrätz = Hradec Králové [CZ]
Nidda FB
Preußen
Rothenberg ERB
Rothenburg ob der Tauber AN
Tauberbischofsheim TBB; Schlacht
Ulm UL
Ulrichstein VB
Weilbach MIL
Würzburg WÜ
Krieg 1866
Orden [Ehrenzeichen]
Post
Wohltätigkeitsvereine
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:19 MEZ
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