Vergleiche in Kirchenstreitfällen
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B 5/II Nr. 154
B 5/II Kirchen- und Vormundamt/Akten
Kirchen- und Vormundamt/Akten
1644 - 1694
Enthält:Vergleich zwischen dem Kollegium St. Sebald und M. Wolff Jacob Dümler, Pfarrer von St. Johannis wegen der Proklamationen (2.1.1644?).Extrakt aus dem Pfarrbuch des Vergleichs zwischen St. Johannis, St. Leonhard und St. Bartholomäus (Wöhrd), geschrieben vom Wöhrder Pfarrer M. Melchior Diem (1644).Vergleich (Kopie) zwischen den Kollegien der Pfarrkirchen St. Lorenz und St. Sebald im Streit um Hochzeiten und Beerdigungen (17.9.1694), angefertigt von Kirchenpfleger Johann Paul Baumgartner. Ratsverlass (Kopie) für den d. Herrn Kirchenpfleger und Scholarchen Lucas Friedrich Behaim von Schwarzbach, 18.3.1644.Extrakt des Vergleichs zwischen beiden Pfarrkirchen.Extrakt zwischen dem Streit des Kollegiums von St. Sebald und der Geistlichen zu Wöhrd wegen der Proklamationen (23.2.1644).
Umfang/Beschreibung: 6 Prod.
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation B-Bestände: Standeswesen
Behaim, Lucas Friedrich
Diem, Melchior M.
Dümler, Wolf Jacob M.
Paumgartner, Johann Paul
St. Johannis
St. Lorenz
St. _Bartholomäus
St. _Leonhard
St. _Sebald
Wöhrd
Streit
St. Sebald
St. Lorenz
Wöhrd
St. Johannis
St. Leonhard
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ