Akten des Landgrafen Philipp; des Statthalters, Kanzlers und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit Erzbischof Johann III.; dem Oberamtmann der Niedergrafschaft Katzenelnbogen Heiderich v. Kalenberg, Dr. Georg v. Boineburg und dem Amtmann zu Kronberg und Eppstein Helwig v. Lauberbach; dem obersten Feldhauptmann und den Kriegsräten vor Münster; dem kurtrierischen Amtmann zu Diez Volpert Riedesel. - Dabei: Gleichlautendes Ausschreiben von Statthalter, Kanzler und Räten an Kurtrier, Kurpfalz, Kursachsen, Fulda, den Statthalter von Mainz und andere Stände. Verfügung des Landgrafen an den Oberamtmann zu Hohenstein, die Amtmänner und Kellner zu Rheinfels, Eppstein, Diez, Ellar, Braubach, Altweilnau, Rosbach, Limburg, Driedorf. Antwort des Landgrafen auf die im Auftrage des Grafen Ludwig von Stolberg und Königstein erfolgte Werbung
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Akten des Landgrafen Philipp; des Statthalters, Kanzlers und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit Erzbischof Johann III.; dem Oberamtmann der Niedergrafschaft Katzenelnbogen Heiderich v. Kalenberg, Dr. Georg v. Boineburg und dem Amtmann zu Kronberg und Eppstein Helwig v. Lauberbach; dem obersten Feldhauptmann und den Kriegsräten vor Münster; dem kurtrierischen Amtmann zu Diez Volpert Riedesel. - Dabei: Gleichlautendes Ausschreiben von Statthalter, Kanzler und Räten an Kurtrier, Kurpfalz, Kursachsen, Fulda, den Statthalter von Mainz und andere Stände. Verfügung des Landgrafen an den Oberamtmann zu Hohenstein, die Amtmänner und Kellner zu Rheinfels, Eppstein, Diez, Ellar, Braubach, Altweilnau, Rosbach, Limburg, Driedorf. Antwort des Landgrafen auf die im Auftrage des Grafen Ludwig von Stolberg und Königstein erfolgte Werbung
3, 2954
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.128 Erzstift Trier
1535
Enthält: 1535 Januar. Aufenthalt des Grafen Ruprecht von Aremberg (Arburg) und seines Sohnes beim Erzbischof
Enthält: nach dessen Mitteilung rüstet Graf Heinrich von Nassau für den Kaiser. Der Erzbischof dankt für die vom Landgrafen an den von Stolberg erteilte Antwort. Nr. 418
Enthält: März. Schreiben des Bischofs von Münster und der Obersten und Kriegsräte vor Münster werden in Abwesenheit des Landgrafen an Kurtrier, den Statthalter zu Mainz, an Kurpfalz, Kursachsen, Fulda und andere Stände (des Rheinischen Kreises) mit der Bitte übersandt, die zu Koblenz gegen die Stadt Münster bewilligte Geldhilfe zu erlegen. Kurtrier kann dem Bischof von Münster die 4 bis 5000 Gulden nicht vorstrecken. Reise des Landgrafen nach Wien
Enthält: Mai, Juni. Erlegen der Geldhilfe gegen Münster gemäß dem Wormser Abschiede. Tod des Grafen Eberhard von Königstein
Enthält: der Landgraf ersucht den Erzbischof, ihn gemäß einer Zusage des Erzbischofs Richard mit Eberhards Anteil an der Grafschaft Diez zu belehnen
Enthält: Anspruch des Grafen Wilhelm von Nassau auf diesen Teil
Enthält: Besitznahme durch Kurtrier
Enthält: Sendung des Dr. Georg v. Boineburg, des Oberamtmannes Heiderich v. Kalenberg und des Amtmannes zu Eppstein Helwig v. Lauberbach an Kurtrier in der Diezer Angelegenheit
Enthält: ihre Instruktion. Verwaltung der Ämter Camberg, Weilnau, Wehrheim und Rosbach für Kurtrier durch Helwig v. Lauberbach. Vertrag zu Limburg zwischen Kurtrier und Hessen: der Erzbischof verspricht, Hessen in der nassauischen Sache zu unterstützen
Enthält: der Landgraf verspricht, die trierischen Rechte an Diez, Camberg und Weilnau gegen über den Ansprüchen des Grafen Ludwig von Stolberg zu schützen. (Ausfertigung der kurtrierischen Urkunde vom 16. Juni 1535 auf Pergament, im Samtarchiv Bd. II S. 408 Nr. 17, gleichzeitige Abschrift im Kopialbuch M 1 Bl. 88. Konzept der Gegenurkunde des Landgrafen vom gleichen Datum im Samtarchiv Bd. II S. 410 Nr. 18, Abschrift im Kopialbuch M 1 Bl. 87. Niederschrift über das Abkommen zwischen Trier und Hessen vom 16. Juni im Kopialbuch M 1 Bl. 106.) Vorgänge bei der Einnahme der Huldigung für Kurtrier zu Camberg und Altweilnau. Sickingensche Angelegenheit. Antwort des Landgrafen an Graf Ludwig von Stolberg und Königstein
Enthält: Juli. Hessen sichert Hilfe für die Einnahme von Camberg und Altweilnau zu. Der Landgraf streckt den Kriegsräten vor Münster 7000 Gulden auf Grund der vom Bayrischen und Fränkischen Kreise in Nürnberg erlegten 7000 Gulden vor
Enthält: deren Quittung (Abschrift)
Enthält: September. Kaufverschreibung über den achten Teil der Grafschaft Diez. Abhalten eines Gerichtstages für die Untertanen der Grafschaft Diez
Enthält: die nassauischen Gesandten weigern sich, dem kurtrierischen Amtmann den ehemaligen königsteinischen Sitz zuzugestehen
Enthält: nach dessen Mitteilung rüstet Graf Heinrich von Nassau für den Kaiser. Der Erzbischof dankt für die vom Landgrafen an den von Stolberg erteilte Antwort. Nr. 418
Enthält: März. Schreiben des Bischofs von Münster und der Obersten und Kriegsräte vor Münster werden in Abwesenheit des Landgrafen an Kurtrier, den Statthalter zu Mainz, an Kurpfalz, Kursachsen, Fulda und andere Stände (des Rheinischen Kreises) mit der Bitte übersandt, die zu Koblenz gegen die Stadt Münster bewilligte Geldhilfe zu erlegen. Kurtrier kann dem Bischof von Münster die 4 bis 5000 Gulden nicht vorstrecken. Reise des Landgrafen nach Wien
Enthält: Mai, Juni. Erlegen der Geldhilfe gegen Münster gemäß dem Wormser Abschiede. Tod des Grafen Eberhard von Königstein
Enthält: der Landgraf ersucht den Erzbischof, ihn gemäß einer Zusage des Erzbischofs Richard mit Eberhards Anteil an der Grafschaft Diez zu belehnen
Enthält: Anspruch des Grafen Wilhelm von Nassau auf diesen Teil
Enthält: Besitznahme durch Kurtrier
Enthält: Sendung des Dr. Georg v. Boineburg, des Oberamtmannes Heiderich v. Kalenberg und des Amtmannes zu Eppstein Helwig v. Lauberbach an Kurtrier in der Diezer Angelegenheit
Enthält: ihre Instruktion. Verwaltung der Ämter Camberg, Weilnau, Wehrheim und Rosbach für Kurtrier durch Helwig v. Lauberbach. Vertrag zu Limburg zwischen Kurtrier und Hessen: der Erzbischof verspricht, Hessen in der nassauischen Sache zu unterstützen
Enthält: der Landgraf verspricht, die trierischen Rechte an Diez, Camberg und Weilnau gegen über den Ansprüchen des Grafen Ludwig von Stolberg zu schützen. (Ausfertigung der kurtrierischen Urkunde vom 16. Juni 1535 auf Pergament, im Samtarchiv Bd. II S. 408 Nr. 17, gleichzeitige Abschrift im Kopialbuch M 1 Bl. 88. Konzept der Gegenurkunde des Landgrafen vom gleichen Datum im Samtarchiv Bd. II S. 410 Nr. 18, Abschrift im Kopialbuch M 1 Bl. 87. Niederschrift über das Abkommen zwischen Trier und Hessen vom 16. Juni im Kopialbuch M 1 Bl. 106.) Vorgänge bei der Einnahme der Huldigung für Kurtrier zu Camberg und Altweilnau. Sickingensche Angelegenheit. Antwort des Landgrafen an Graf Ludwig von Stolberg und Königstein
Enthält: Juli. Hessen sichert Hilfe für die Einnahme von Camberg und Altweilnau zu. Der Landgraf streckt den Kriegsräten vor Münster 7000 Gulden auf Grund der vom Bayrischen und Fränkischen Kreise in Nürnberg erlegten 7000 Gulden vor
Enthält: deren Quittung (Abschrift)
Enthält: September. Kaufverschreibung über den achten Teil der Grafschaft Diez. Abhalten eines Gerichtstages für die Untertanen der Grafschaft Diez
Enthält: die nassauischen Gesandten weigern sich, dem kurtrierischen Amtmann den ehemaligen königsteinischen Sitz zuzugestehen
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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10.06.2025, 9:13 AM CEST
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