Kaiser Friedrich (III.) gebietet auf die ihm vorgetragenen Beschwerden der Stadt Nürnberg, es würden ihre Bürger in Sachen der Klage Hannsen Hirtts, Hannsen Bischoffs und Fabian Senffts von den Freigrafen Johann Freymann in der Freigrafschaft Brunichhusen, Ernst Clott zu Vilgiste, Wilhelm von der Sunger zu Dortmunde und Walltorpp, Johann Gardenweg zu Lympurg zuwider ihren alten Privilegien und der Frankfurter Reformation vor die Westfälischen Gerichte geladen, dem Erzbischof Dietrich von Köln als Herzog in Westphalen die Stuhlherrn und Freischöffen der heimlichen Gerichte auf ihrem demnächst stattfindenden Kapitel anzuweisen in dieser, wie in andern Sachen nichts, genannter Reformation oder anderen kaiserlichen Privilegien Zuwiderlauffendes vorzunehmen.
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Kaiser Friedrich (III.) gebietet auf die ihm vorgetragenen Beschwerden der Stadt Nürnberg, es würden ihre Bürger in Sachen der Klage Hannsen Hirtts, Hannsen Bischoffs und Fabian Senffts von den Freigrafen Johann Freymann in der Freigrafschaft Brunichhusen, Ernst Clott zu Vilgiste, Wilhelm von der Sunger zu Dortmunde und Walltorpp, Johann Gardenweg zu Lympurg zuwider ihren alten Privilegien und der Frankfurter Reformation vor die Westfälischen Gerichte geladen, dem Erzbischof Dietrich von Köln als Herzog in Westphalen die Stuhlherrn und Freischöffen der heimlichen Gerichte auf ihrem demnächst stattfindenden Kapitel anzuweisen in dieser, wie in andern Sachen nichts, genannter Reformation oder anderen kaiserlichen Privilegien Zuwiderlauffendes vorzunehmen.
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, A-Laden, Urkunden 28/*
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, A-Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, A-Laden, Urkunden >> A-Laden, Urkunden (in chronologischer Reihung, mit Ausnahme der Inserte)
1455 September 27
Urkunden
ger
Überlieferung: Insert
Ausstellungsort: Wiener Neustadt
Originaldatierung: G. zu der Newenstat am Sambstag vor s. Michelstag etc. 1455.
Unternummer: *
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1455
Monat: September
Tag: 27
Äußere Beschreibung: Transsumpt des Notars Joh. Wollfenstater von Nördling. G. etc. Am Eritag nach s. Lucastag, der da was der 21. des monats october 1459 (siehe Nr. 28).
Ausstellungsort: Wiener Neustadt
Originaldatierung: G. zu der Newenstat am Sambstag vor s. Michelstag etc. 1455.
Unternummer: *
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1455
Monat: September
Tag: 27
Äußere Beschreibung: Transsumpt des Notars Joh. Wollfenstater von Nördling. G. etc. Am Eritag nach s. Lucastag, der da was der 21. des monats october 1459 (siehe Nr. 28).
Friedrich III., Kaiser
Hirtt, Johann
Bischof, Johann
Senfft, Fabian
Freymann, Johann (Freigraf in der Freigrafschaft Brunichhusen)
Clott, Ernst
Sunger, Wilhelm von der
Gardenweg, Johann
Birckhamair, Johann
Span, Heinrich (Notar)
Wiener Neustadt (Österreich), Ausstellungsort
Westfalen, Gerichte
Frankfurt a. M., Reformation von 1442
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
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