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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/005 D941011/130
C941011/214
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/005 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1994
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1994 >> Februar 1994
Mittwoch, 9. Februar 1994
- Bundeswehr-Arzt erneut vor Gericht: Wegen vorsätzlicher Körperverletzung muß sich der ehemalige Leiter an der Hals-Nasen-Ohrenabteilung des Bundeswehrkrankenhauses in Ulm, Professor Klaus Schumann, jetzt vor dem Landgericht verantworten. - Neo-Nazi vor Gericht: Der Mitbegründer der rechtsextremen Aktionspartei Nationalrevolutionäre Kameraden, Manfred Hermann Huck, steht seit heute vor dem Karlsruher Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Volksverhetzung und Anstachelung zum Rassenhaß vor. - Boom im Wohnungsbau: Trotz der allgemeinen Flaute konnten heute Wirtschaftsminister Dieter Spöri und der Chef der Landesentwicklungsgesellschaft Helmut Xander neue Rekordzahlen bekanntgeben. Mit über 100.000 Baugenehmigungen und 90.000 fertiggestellten Wohnungen erlebte Baden-Württemberg im vergangenen Jahr die lebhafteste Wohnbautätigkeit seit 20 Jahren.
SDR 1
0:04:00; 0'04
Audio-Visuelle Medien
Huck, Manfred Hermann; Rechtsextremist
Schumann, Klaus; Arzt
Xander, Helmut; Funktionär, Geschäftsführer, Kommunalpolitiker, 1938-2019
Ulm UL; Krankenhaus
Krankenhaus
Prozess
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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