Tagebuch 1888 ("Winteraufenthalt in Florenz")
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/3 Bü 11
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/3 Nachlass Dr. Berthold von Fetzer, Leibarzt und Staatsrat (* 1846, + 1931)
Nachlass Dr. Berthold von Fetzer, Leibarzt und Staatsrat (* 1846, + 1931) >> 1. Tagebücher
3. April -19. Okt. 1888
Enthält u, a.:
Angaben über das gesundheitliche Befinden König Karls (passim), Fortsetzung der Eintragungen über den Aufenthalt Fetzers im Gefolge König Karls in Florenz (bis 2. Mai 1888): Besuche von Königin Nataija von Serbien (5. April), von König Umberto I. und Königin Margherita von Italien (6. April) sowie von Kaiser Pedro II. und Kaiserin Theresa Maria Christina von Brasilien (7. April) bei König Karl und Königin Olga in deren Domizil in Florenz; Bemerkungen über den Einfluß Woodcocks auf König Karl (u. a. 7. Mai) und über sexuelle Neigungen des Königs (10. Mai), Tod von Bernhard Fetzer, Bruder von Bethold Fetzer (12. Mai); Verleihung des Komturkreuzes des Friedrichordens an Fetzer (16. Mai), Aufenthalt Fetzers in Stuttgart mit gelegentlichen Krankenbesuchen in Friedrichshafen (ab 17. Mai), Ernennung Dr. Liebermeisters zum Hofarzt König Karls und ausführliche Bemerkungen Fetzers über das Befinden König Karls (30. Mai), Unterredungen Fetzers mit Ministerpräsident Freiherr Hermann von Mittnacht über das Verhältnis König Karls zu Woodcock, über die Gesundheit des Königs und über die zunehmende Kritik der Bevölkerung an König Karl und Woodcock (17./18. Juli und 14. Sept.); Defizit in der Zivilliste des Königs (28./29. Aug.), Gedanken zum 3. Todestag von Carl August Fetzer, Vater von Berthold Fetzer (14. Sept.); Vorbereitungen für den Besuch Kaiser Wilhelms II. in Stuttgart sowie Bericht über den Besuch des Kaisers (S. 163-178); Verzeichnis der Lektüre Fetzers (S. 182-184)
Darin;
Foto von einer Villa, möglicherweise der Villa Capponi (Quarte), Domizil König Karls in Florenz (S. 1); mehrere Zeitungsartikel über das gesundheitliche Befinden König Karls
Angaben über das gesundheitliche Befinden König Karls (passim), Fortsetzung der Eintragungen über den Aufenthalt Fetzers im Gefolge König Karls in Florenz (bis 2. Mai 1888): Besuche von Königin Nataija von Serbien (5. April), von König Umberto I. und Königin Margherita von Italien (6. April) sowie von Kaiser Pedro II. und Kaiserin Theresa Maria Christina von Brasilien (7. April) bei König Karl und Königin Olga in deren Domizil in Florenz; Bemerkungen über den Einfluß Woodcocks auf König Karl (u. a. 7. Mai) und über sexuelle Neigungen des Königs (10. Mai), Tod von Bernhard Fetzer, Bruder von Bethold Fetzer (12. Mai); Verleihung des Komturkreuzes des Friedrichordens an Fetzer (16. Mai), Aufenthalt Fetzers in Stuttgart mit gelegentlichen Krankenbesuchen in Friedrichshafen (ab 17. Mai), Ernennung Dr. Liebermeisters zum Hofarzt König Karls und ausführliche Bemerkungen Fetzers über das Befinden König Karls (30. Mai), Unterredungen Fetzers mit Ministerpräsident Freiherr Hermann von Mittnacht über das Verhältnis König Karls zu Woodcock, über die Gesundheit des Königs und über die zunehmende Kritik der Bevölkerung an König Karl und Woodcock (17./18. Juli und 14. Sept.); Defizit in der Zivilliste des Königs (28./29. Aug.), Gedanken zum 3. Todestag von Carl August Fetzer, Vater von Berthold Fetzer (14. Sept.); Vorbereitungen für den Besuch Kaiser Wilhelms II. in Stuttgart sowie Bericht über den Besuch des Kaisers (S. 163-178); Verzeichnis der Lektüre Fetzers (S. 182-184)
Darin;
Foto von einer Villa, möglicherweise der Villa Capponi (Quarte), Domizil König Karls in Florenz (S. 1); mehrere Zeitungsartikel über das gesundheitliche Befinden König Karls
1 Bd. Oktav, [193] S., m. Beilagen
Akten
Deutsch
Brasilien; Theresia Maria Christina Kaiserin von
Fetzer, Bernhard
Mittnacht; Major von
Serbien, Natalja Königin von
Florenz, Reg. Toskana [I]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ