Jörg vom Stain zu Reichenstein erklärt: Nachdem der edle und feste Konrad vom Stain zu Göffingen, Vetter des A., Jörg von Werdenstein zu Werdenstein und A. auf Bitten des Ritters Sigmund vom Stain der edlen Frau Johanna, geborene von Weinsberg, Ehefrau des Sigmund, eine Schuldverschreibung in Höhe von 3650 fl rh ausgestellt haben, wofür ihnen Sigmund vom Stain seinen Teil an Gütern und Leuten in Emerkingen, wie er diese von seinem Vater geerbt hat, verpfändet hat, so hat A. mit Konrad vom Stain und Jörg von Werdenstein gütlich vereinbart, daß sie seinen Anteil - ein Drittel -, da er derzeit nicht zahlungsfähig ist, übernehmen. Dafür hat A. ihnen seinen Anteil an den Gütern und Rechten zu Emerkingen mit allem Zubehör übertragen und leistet ihnen dafür Sicherheit.
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Jörg vom Stain zu Reichenstein erklärt: Nachdem der edle und feste Konrad vom Stain zu Göffingen, Vetter des A., Jörg von Werdenstein zu Werdenstein und A. auf Bitten des Ritters Sigmund vom Stain der edlen Frau Johanna, geborene von Weinsberg, Ehefrau des Sigmund, eine Schuldverschreibung in Höhe von 3650 fl rh ausgestellt haben, wofür ihnen Sigmund vom Stain seinen Teil an Gütern und Leuten in Emerkingen, wie er diese von seinem Vater geerbt hat, verpfändet hat, so hat A. mit Konrad vom Stain und Jörg von Werdenstein gütlich vereinbart, daß sie seinen Anteil - ein Drittel -, da er derzeit nicht zahlungsfähig ist, übernehmen. Dafür hat A. ihnen seinen Anteil an den Gütern und Rechten zu Emerkingen mit allem Zubehör übertragen und leistet ihnen dafür Sicherheit.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 U 79
Oberamt Ehingen Nr. 29
B 59 Bü 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf
Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf >> Urkunden
1475 Februar 23 ("Dornnstag Sanct Mathis Aubent des heyligen Zwölffpotten")
Urkunden
Siegler: Sr.: A., auf Bitten des A. Heinrich von Stain von Klingenstein zu Gundelfingen, Eberhard von Stuben.
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: aufgedr. Lacksg. der Landvogtei Schwaben u. der Stadionschen Kanzlei
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften des Registrators (der Landvogtei) Jacob Niclas Welz u. des Obervogts (der Gf. v. Stadion) Franz Anthoni E
Besonderheiten: Pap.heft, 19 S.
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: aufgedr. Lacksg. der Landvogtei Schwaben u. der Stadionschen Kanzlei
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften des Registrators (der Landvogtei) Jacob Niclas Welz u. des Obervogts (der Gf. v. Stadion) Franz Anthoni E
Besonderheiten: Pap.heft, 19 S.
Eisenreich, Franz Anthoni, Obervogt
Stain zu Emerkingen, Sigmund von
Stain zu Göffingen, Konrad von
Stain zu Klingenstein, Heinrich vom
Stain zu Klingenstein, Johanna vom, geb. von Weinsberg
Stain zu Reichenstein, Jörg von
Stuben, Eberhard von; um 1475-1477
Welz, Jakob Niklas; Registrator
Werdenstein (zu Werdenstein), Jörg von
Emerkingen UL
Göffingen : Unlingen BC
Gundelfingen : Münsingen RT
Reichenstein : Lauterach UL
Werdenstein : Eckarts, Immenstadt im Allgäu OA
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ