Klage und Gegenklage des Detlev Carl Graf von Einsiedel auf Wolkenburg und Kaufungen gegen die Schönbergischen Gerichte zu Limbach und Oberfrohna, den Gerichtshalter Dr. Moritz August Engel sowie den Richter zu Oberfrohna, Hannß Gottlieb Grunz und den Nachbar Johann Christian Heyl in Bräunsdorf wegen strittiger Schaftrift auf den Feldern eines zum Rittergut Limbach gehörigen Untertans
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Klage und Gegenklage des Detlev Carl Graf von Einsiedel auf Wolkenburg und Kaufungen gegen die Schönbergischen Gerichte zu Limbach und Oberfrohna, den Gerichtshalter Dr. Moritz August Engel sowie den Richter zu Oberfrohna, Hannß Gottlieb Grunz und den Nachbar Johann Christian Heyl in Bräunsdorf wegen strittiger Schaftrift auf den Feldern eines zum Rittergut Limbach gehörigen Untertans
20392 Rittergut Gnandstein, Nr. 938 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
20392 Rittergut Gnandstein
20392 Rittergut Gnandstein >> 18 Sammlung ausgesonderter Akten des ehemaligen Kursächsischen Oberhofgerichtes zu Leipzig >> 18.13 Wolkenburg und Kaufungen
1768 - 1780
Enthält u.a.: Kolorierte Karte "Delineation in der streitigen Schafübertrift" mit ausführlicher Beschreibung der Flurstücke im Grenzbereich der Dörfer Bräunsdorf und Oberfrohna bis zur Grenze von Sachsen-Altenburg bei Rußdorf, 1778, gezeichnet von Johann Paul Trenckmann, Grenzkondukteur aus Geringswalde.
Oberhofgericht
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:27 MEZ