Urteil des königlichen Hofgerichts auf der Burg zu Nüremberg, besessen durch den Burggrafen Michel zu Maidburg, Grafen zu Hardeck, worin in einer Appellationssache des Jobst Kappfer als Gewaltträger des Vlrich Ortliebs seligen Erben und seiner Gesellschaft in Nüremberg gegen Jörg Kütel, Gewaltträger für Heinrich Heck, Bürger zu Ach, wegen einer Schuldforderung von 583 Gulden ausgesprochen wird, dass das Zeugnis der zwei genannten Peter Pfinczing und Paul Stromeir, vor welchen die Schuld seinerzeit bekannt geworden, beweiskräftig sein solle.
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Urteil des königlichen Hofgerichts auf der Burg zu Nüremberg, besessen durch den Burggrafen Michel zu Maidburg, Grafen zu Hardeck, worin in einer Appellationssache des Jobst Kappfer als Gewaltträger des Vlrich Ortliebs seligen Erben und seiner Gesellschaft in Nüremberg gegen Jörg Kütel, Gewaltträger für Heinrich Heck, Bürger zu Ach, wegen einer Schuldforderung von 583 Gulden ausgesprochen wird, dass das Zeugnis der zwei genannten Peter Pfinczing und Paul Stromeir, vor welchen die Schuld seinerzeit bekannt geworden, beweiskräftig sein solle.
Reichsstadt Nürnberg, Kaiserliche Privilegien, Urkunden 396
HO/E Nr. 77
Reichsstadt Nürnberg, Kaiserliche Privilegien, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Kaiserliche Privilegien, Urkunden >> Losungamt, 39 Laden >> Zu überprüfende Stücke (Provenienz, Altsignatur der Laden etc.)
1444 August 18
Urkunden
ger
Originaldatierung: Geben am nechsten dinstag nach unser lieben frawen tag assumpcionis 1444.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1444
Monat: 8
Tag: 18
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg. mit den anhangendem Siegel des königl. Hofgerichts.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1444
Monat: 8
Tag: 18
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg. mit den anhangendem Siegel des königl. Hofgerichts.
Kopiert im Gr. Grubuch f. 74{r} und 75. und N. Schwb. I f. 394 und 395.
Friedrich III., Kaiser
Heck, Heinrich
Kapfer, Jobst
Kütel, Jörg
Ortlieb, Ulrich
Pfintzing, Peter
Stromer, Paul
Aachen, Heck, Heinrich in -
Magdeburg, Michael, Burggraf von, Graf zu Hardegk
Nürnberg, Handel
Hofgericht, kaiserliches
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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