VVB Ogema Halle (Saale) (Bestand)
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I 602 (Benutzungsort: Merseburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 07. Wirtschaft (mit Bergbehörden bis 1990 und Bankwesen) >> 07.10. Nahrungs- und Genussmittelindustrie
1946 - 1954
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)
Registraturbildner: Die Vereinigung Volkseigener Betriebe der Obst- und Gemüseverarbeitung Halle wurde im Zusammenhang mit der Einführung des Prinzips der wirtschaftlichen Rechnungsführung zum 31. März 1952 aufgelöst. An ihre Stelle trat am 1. Apr. 1952 die Verwaltung der Volkseigenen Betriebe der Obst-, Gemüse- und Stärkeindustrie VVB Ogema, der auch sämtliche Betriebe der ebenfalls zum 31. März 1952 aufgelösten VVB Stärkeindustrie Potsdam zugeordnet wurden.
Die VVB Ogema unterstand zunächst dem Staatssekretariat für Nahrungs- und Genussmittelindustrie, nach dessen Auflösung im Juni 1953 dem Ministerium für Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Bereits am 31. Dez. 1953 erfolgte die Auflösung der VVB, die Betriebe wurden der Hauptverwaltung Pflanzliche Erzeugnisse des Ministeriums für Lebensmittelindustrie unterstellt.
Bestandsinformationen: Das Archivgut der VVB Ogema wurde nach deren Auflösung vom VEB Kaffee- und Nährmittelwerk Halle verwahrt und 1962 dem Deutschen Zentralarchiv, Dienststelle Coswig, in ungeordnetem Zustand übergeben. Dort erfolgte 1970 eine Bewertung und einfache Erschließung. 1980 wurde der Bestand an das Staatsarchiv Magdeburg übergeben, von dort 1994 an das damalige Landesarchiv Merseburg (heute Abt. Merseburg des Landesarchivs Sachsen-Anhalt).
2016 erfolgte hier die Retrokonversion der Verzeichnungsangaben in die Archivdatenbank.
Der Bestand enthält auch Unterlagen der beiden Vorgänger-VVB (beide im November 1950 gegründet), vereinzelt sind auch Unterlagen von deren Vorgängerin, der VVB Venag Halle (Vereinigung der Nahrungs- und Genussmittelindustrie Halle) vorhanden.
Zusatzinformationen: Folgende Betriebe wurden der Verw. VB Ogema bei deren Gründung zugeordnet:
- VEB Konservenfabrik Gerwisch
- VEB Marmeladen und Rohkonservenfabrik Magdeburg,
- Konservenfabrik Halberstadt
- Konservenfabrik Oebisfelde
- Konservenfabrik Laucha
- Konservenfabrik Seehausen
- Gemüsetrocknungswerk Haldensleben
- Gefrierkonservenfabrik Bernburg
- Majoranwerk Aschersleben
- Kelterei Lockwitzgrund, Dresden
- Lommatzscher Obst- und Gemüseverwertung, Lommatzsch
- Rohkonservenfabrik Dresden
- Konservenfabrik Ronneburg
- Beelitzer Konservenfabrik
- Neuhofer Konservenfabrik, Neuhof/Kr. Teltow
- Grüneberger Konserven- und Likörfabrik
- Konserven- und Marmeladenfabrik Rostock
- Marmeladen- und Konservenfabrik Plate, Plate/Meckl.
- Stärkefabrik Friedland
- Stärkefabrik Loitz
- Stärkefabrik Severin
- Stärkefabrik Dallmin
- Stärkefabrik Kyritz
- Stärkefabrik Genthin
- Stärkefabrik Golssen
- Stärkefabrik Zehdenik
- Stärkeveredlungswerk Medingen
- Stärkefabrik Schelten, Schelten/Brandenburg
- Koehlmann-Werk AG, Frankfurt/Oder (als Produktionsabt. Betrieb Wellmitz)
- Deutsche Maizena-Werke AG, Barby
- Verwaltungsbetrieb Finkenheerder Obstwerke AG, Zörbig
- Verwaltungsbetrieb Finkenheerder Obstwerke AG, Finkenheerd
- Treuhandbetrieb Pomosinwerke Egeln-Nord b. Magdeburg
- Treuhandbetrieb Friedrich Sauer, Pektinfabrik, Gotha
Registraturbildner: Die Vereinigung Volkseigener Betriebe der Obst- und Gemüseverarbeitung Halle wurde im Zusammenhang mit der Einführung des Prinzips der wirtschaftlichen Rechnungsführung zum 31. März 1952 aufgelöst. An ihre Stelle trat am 1. Apr. 1952 die Verwaltung der Volkseigenen Betriebe der Obst-, Gemüse- und Stärkeindustrie VVB Ogema, der auch sämtliche Betriebe der ebenfalls zum 31. März 1952 aufgelösten VVB Stärkeindustrie Potsdam zugeordnet wurden.
Die VVB Ogema unterstand zunächst dem Staatssekretariat für Nahrungs- und Genussmittelindustrie, nach dessen Auflösung im Juni 1953 dem Ministerium für Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Bereits am 31. Dez. 1953 erfolgte die Auflösung der VVB, die Betriebe wurden der Hauptverwaltung Pflanzliche Erzeugnisse des Ministeriums für Lebensmittelindustrie unterstellt.
Bestandsinformationen: Das Archivgut der VVB Ogema wurde nach deren Auflösung vom VEB Kaffee- und Nährmittelwerk Halle verwahrt und 1962 dem Deutschen Zentralarchiv, Dienststelle Coswig, in ungeordnetem Zustand übergeben. Dort erfolgte 1970 eine Bewertung und einfache Erschließung. 1980 wurde der Bestand an das Staatsarchiv Magdeburg übergeben, von dort 1994 an das damalige Landesarchiv Merseburg (heute Abt. Merseburg des Landesarchivs Sachsen-Anhalt).
2016 erfolgte hier die Retrokonversion der Verzeichnungsangaben in die Archivdatenbank.
Der Bestand enthält auch Unterlagen der beiden Vorgänger-VVB (beide im November 1950 gegründet), vereinzelt sind auch Unterlagen von deren Vorgängerin, der VVB Venag Halle (Vereinigung der Nahrungs- und Genussmittelindustrie Halle) vorhanden.
Zusatzinformationen: Folgende Betriebe wurden der Verw. VB Ogema bei deren Gründung zugeordnet:
- VEB Konservenfabrik Gerwisch
- VEB Marmeladen und Rohkonservenfabrik Magdeburg,
- Konservenfabrik Halberstadt
- Konservenfabrik Oebisfelde
- Konservenfabrik Laucha
- Konservenfabrik Seehausen
- Gemüsetrocknungswerk Haldensleben
- Gefrierkonservenfabrik Bernburg
- Majoranwerk Aschersleben
- Kelterei Lockwitzgrund, Dresden
- Lommatzscher Obst- und Gemüseverwertung, Lommatzsch
- Rohkonservenfabrik Dresden
- Konservenfabrik Ronneburg
- Beelitzer Konservenfabrik
- Neuhofer Konservenfabrik, Neuhof/Kr. Teltow
- Grüneberger Konserven- und Likörfabrik
- Konserven- und Marmeladenfabrik Rostock
- Marmeladen- und Konservenfabrik Plate, Plate/Meckl.
- Stärkefabrik Friedland
- Stärkefabrik Loitz
- Stärkefabrik Severin
- Stärkefabrik Dallmin
- Stärkefabrik Kyritz
- Stärkefabrik Genthin
- Stärkefabrik Golssen
- Stärkefabrik Zehdenik
- Stärkeveredlungswerk Medingen
- Stärkefabrik Schelten, Schelten/Brandenburg
- Koehlmann-Werk AG, Frankfurt/Oder (als Produktionsabt. Betrieb Wellmitz)
- Deutsche Maizena-Werke AG, Barby
- Verwaltungsbetrieb Finkenheerder Obstwerke AG, Zörbig
- Verwaltungsbetrieb Finkenheerder Obstwerke AG, Finkenheerd
- Treuhandbetrieb Pomosinwerke Egeln-Nord b. Magdeburg
- Treuhandbetrieb Friedrich Sauer, Pektinfabrik, Gotha
Laufmeter: 5.4
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ