Friedrich Herr zu Limpurg, des Reiches Erbschenk und semperfrei, tauscht mit Konrad von Vellberg seine Leute, Güter, Gefälle (exakt spezifiert), Nutzungen und Rechte in Talheim, Kerleweck, Schneckenweiler, Eschenau, Oberspeltach und Vellberg gegen dessen Leute, Güter, Gefälle, Nutzungen und Rechte in Obersontheim, Herlebach, Unter- und Mittelfischach. Im letztgenannten Ort wurde die hohenlohische Lehenshoheit über den Hof des Klaus Bockheim durch Auftragung eines vellbergischen Allods in Unterspeltach an Hohenlohe abgelöst. Als Begründung für vorstehendes Tauschgeschäft wird die günstigere Lage der eingetauschten Objekte zu den jeweiligen herrschaftlichen Zentren Obersontheim (Limpurg) und Vellberg angeführt.