Korrespondenz von Karl Röttger an Carl Enders
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TNL Enders, HHI.2010.1000.280
HHI.TNLENDERS Teilnachlass Carl Enders
Teilnachlass Carl Enders >> Archivalie – Korrespondenz
1922-1924
Düsseldorf, den 27.5.1922: R. gibt Enders die Möglichkeit, Rudolf Paulsen und den niederrheinischen Dichter Erich Bockemühl kennenzulernen. Schäfer habe einige Zyklen von Bockemühl in den "Rheinlanden" gebracht. Darüber hinaus erwähnt er Otto zur Linde. R. würde sich freuen, wenn Enders einmal die Freilichtbühne besuchen würde. Neben dem normalen Spielplan sei auch ein Vormittagsprogramm für Schulkinder vorgesehen.
o. O., o. D.: R. schickt Enders ein Buch über sein "Schaffen". Er fragt, ob "bei der Kölner Woche auch Dramen zur Aufführung" kämen. "Wenn, dann darf ich wohl auf eine Aufführung eines meiner Dramen rechnen!"
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
o. O., o. D.: R. schickt Enders ein Buch über sein "Schaffen". Er fragt, ob "bei der Kölner Woche auch Dramen zur Aufführung" kämen. "Wenn, dann darf ich wohl auf eine Aufführung eines meiner Dramen rechnen!"
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
7 maschinenschriftliche Briefe mit eigenhändiger Unterschrift ; 4 eigenhändige Postkarten mit eigenhändiger Unterschrift ; 1 eigenhändiger Brief mit Unterschrift
Archivalie – Korrespondenz
Deutsch
Düsseldorf - Absendeort
Berlin - Absendeort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.11.2025, 11:58 MEZ