Die Gräfinnen Sabina Catharina und Agnes von Ostfriesland und Rietberg bezeugen, einen Eid geleistet zu haben, daß sie um der auf dem Harlingerland liegenden 121644 Reichstaler betragenden Schulden willen auf jeglichen Besitz dort verzichten. Es siegeln: die Gräfin Catharina und die Grafen Gustav, Johann und Carl Otto von Ostfriesland Ausstellungsort: Esens 4 anhängende Siegel erhalten; 6 Unterschriften
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Die Gräfinnen Sabina Catharina und Agnes von Ostfriesland und Rietberg bezeugen, einen Eid geleistet zu haben, daß sie um der auf dem Harlingerland liegenden 121644 Reichstaler betragenden Schulden willen auf jeglichen Besitz dort verzichten. Es siegeln: die Gräfin Catharina und die Grafen Gustav, Johann und Carl Otto von Ostfriesland Ausstellungsort: Esens 4 anhängende Siegel erhalten; 6 Unterschriften
NLA HA, Rep. 1, Nr. 532
Rep. 1, Nr. 779
Organisations- und Aktenzeichen: Verträge 41
Rep. 1 Große Urkundensammlung
Große Urkundensammlung >> 1 Urkundenarchive >> 1.3 Harlinger Archiv >> 1.3.4 Grafen und Fürsten von Ostfriesland
04.02.1600
Verzeichnung
Liechtenstein, Agnes Frau von
Ostfriesland, Carl Otto Graf von
Ostfriesland, Catharina Gräfin von
Ostfriesland, Enno III. Graf von
Ostfriesland, Gustav Graf von
Ostfriesland, Johann (d. J.) Graf von
Ostfriesland, Sabina Catharina Gräfin von
Esens, Ausstellungsort der Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:29 MESZ
Public Domain Mark 1.0 Universell