Martin Ostertag von Stetten (1) ist in das Gefängnis des Grafen [Johann] Christoph zu Hohenzollern in Haigerloch gekommen, weil er dem Jakob Bosch, Bürger und Sattler zu Haigerloch, einen Säckel mit 70 Gulden nachts gestohlen hat. Er wird wegen seiner Jugend und auf Bitten von Vater, Mutter und anderer geistlicher und weltlicher Personen nach Erstattung der Haftunkosten frei gelassen, durch den Nachrichter an den Pranger gestellt, öffentlich zur Stadt hinaus geführt, mit Ruten ausgestrichen und auf immer aus den beiden Herrschaften ausgewiesen. Er schwört Urfehde (1) dafür urspr.: Trillfingen

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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