Konrad von Widderstein, Ritter, und Johann sein Bruder, bekennen, dass sie sich mit Wilhelm Graf zu Wied, der ihnen das Haus Widderstein in rechter Fehde abgenommen hat, wieder gesühnt haben, Haus Widderstein von ihm zu Lehen nehmen als sein Offenhaus außer gegen die Grafen von Berg und Sayn. In Fehden zwischen Wied, Berg und Sayn wollen sie mit Widderstein stillsitzen. Aus dem Haus Widderstein sollen Salentin Herr zu Isenburg und Johann Walpode, Herr zu Reichenstein, nicht geschädigt werden, außer bei Fehden mit Wied oder Sayn. Herr Rorich von Ütgenbach, herr zu Ehrenstein, Friedrich von Seelbach, Gerhard von Seelbach, Simon von Isenbarten, Ritter, Konrad von Koberstein, Christgen von Seelbach, Albert und Johann von Gebhardshain, Gebrüder, und Rorich Kreitz, Verwandte und Schwäger der Aussteller, sollen diesen nicht helfen, wenn diese die Sühne brechen.
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Konrad von Widderstein, Ritter, und Johann sein Bruder, bekennen, dass sie sich mit Wilhelm Graf zu Wied, der ihnen das Haus Widderstein in rechter Fehde abgenommen hat, wieder gesühnt haben, Haus Widderstein von ihm zu Lehen nehmen als sein Offenhaus außer gegen die Grafen von Berg und Sayn. In Fehden zwischen Wied, Berg und Sayn wollen sie mit Widderstein stillsitzen. Aus dem Haus Widderstein sollen Salentin Herr zu Isenburg und Johann Walpode, Herr zu Reichenstein, nicht geschädigt werden, außer bei Fehden mit Wied oder Sayn. Herr Rorich von Ütgenbach, herr zu Ehrenstein, Friedrich von Seelbach, Gerhard von Seelbach, Simon von Isenbarten, Ritter, Konrad von Koberstein, Christgen von Seelbach, Albert und Johann von Gebhardshain, Gebrüder, und Rorich Kreitz, Verwandte und Schwäger der Aussteller, sollen diesen nicht helfen, wenn diese die Sühne brechen.
340, U 10235 b
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 5 1350 bis 1399
1376 September 8
Abschrift, Ende 16. Jahrhundert, Papier
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller, ihre genannten Freunde außer Johann von Gebhardshain, sowie Johann Graf zu Sayn
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Hardt Nr. 525
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Hardt Nr. 525
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:10 MESZ