1. Regest: Februar 1606 Wolfgang Kämmerer von Worms gen. von Dalberg bekundet, dass er und Reinhard von Gemmingen am 24. Februar (1606) ein beschlagenes und mit drei Schlössern verschlossenes Kistlein, auf dem Deckel mit "Franckenstein" und mit der Jahreszahl 1606 beschriftet, bei dem Rat der Stadt Oppenheim zur Aufbewahrung hinterlegt wurde. Einen Schlüssel habe er (der A.), einen die Frankenstein'sche Witwe und den dritten die Gevettern von Frankenstein. 2. Regest: 24. Februar 1606 Quittung über den Erhalt einer der drei Schlüssel für die in Oppenheim aufbewahrte Truhe von Ludwig von Frankenstein; mit Nota Bene: die anderen Schlüssel haben die Wwe. (Katharina) von Frankenstein und Johann Eustarius von Frankenstein. Abschr. (Quittung von Wolfgang Kämmerer von Worms gen. von Dalberg ?), Papier 3. Regest: 25. Februar 1606 zu Oppenheim Bürgermeister und Rat der Stadt Oppenheim bekunden auch für ihre Nachfolger, dass sie auf Bitten ihrer Ratsverwandten Wolfgang Kämmerer von Worms gen. von Dalberg und Reinhard von Gemmingen eine mit drei Schlössern versehene kleine Truhe mit Briefen, auf der die Jahreszahl 1606 und der Name Frankenstein ("Franckenstein") stehe, zu treuen Händen zur Aufbewahrung entgegengenommen haben, jedoch abgelehnt haben, bei Fremdeinwirkungen durch Krieg, Feuer etc. Rechenschaft abzulegen. Abschr. (von Wolfgang Kämmerer von Worms gen. von Dalberg ?), Papier 4. Regest: März 1609 Notiz von Wolfgang Kämmerer von Worms gen. von Dalberg darüber, dass am 9.5.1607 das Testament des + Ludwig von Frankenstein (aus der in Oppenheim aufbewahrten Truhe) entnommen und am 4. März 1609 im Beisein von Reinhard von Gemmingen, den Vettern Philipp Christoph und Eustachius von Frankenstein und seiner selbst wieder deponiert worden sei. Nota, Papier