Abt Diethelm von St. Gallen belehnt auf Bitten der vor ihm erschienenen Ravensburger Bürger Bernhart Karlin und Gabriel Kretlin, Stadtschreiber, den Beiwohner Ludwig Volland aus Ravensburg mit dem halben Weingarten in Ailingen, genannt Haldenberg, und den 2 dazugehörigen Höfen und setzt den oben genannten Bernhart Karlin als Afterlehenträger ein. Der Besitz war einst von der Witwe des Eitelhand Huntpiß (Humpis) von Senngen dem Gabriel Kretlin als Lehen übergeben worden und wurde nach ihrem Tod durch die Erben an Ludwig Volland verkauft.
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Abt Diethelm von St. Gallen belehnt auf Bitten der vor ihm erschienenen Ravensburger Bürger Bernhart Karlin und Gabriel Kretlin, Stadtschreiber, den Beiwohner Ludwig Volland aus Ravensburg mit dem halben Weingarten in Ailingen, genannt Haldenberg, und den 2 dazugehörigen Höfen und setzt den oben genannten Bernhart Karlin als Afterlehenträger ein. Der Besitz war einst von der Witwe des Eitelhand Huntpiß (Humpis) von Senngen dem Gabriel Kretlin als Lehen übergeben worden und wurde nach ihrem Tod durch die Erben an Ludwig Volland verkauft.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 U 169
Lad No: 51
B 471L U 21
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 Löwental, Dominikanerinnenkloster
Löwental, Dominikanerinnenkloster >> Urkunden
1539 Juli 29 (uff Zinstag nach Sant Jacobs des hailligen Zwelffbottentag)
Urkunden
Siegler: Sr.: Ausst.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. in Holzkapsel
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. in Holzkapsel
Huntpiß, Eitelhans
Karlin, Bernhard
Kretlin, Gabriel, Stadtschreiber
Senngen, Barbara von
Volland, Ludwig, Ravensburg
Ailingen : Friedrichshafen FN
Ravensburg RV; Beiwohner
St. Gallen [CH]; Kloster, Abt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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