(1) - (2)~Kläger: Graf Friedrich Christian von Schaumburg-Lippe (3)~Beklagter: Graf Simon Henrich zur Lippe (4)~Prokuratoren (Kl.): Dr. Giesenbier (1685) ( Dr. Müeg (1693) Prokuratoren (Bekl.): für die Intervention: Dr. Klotz (1697) ( Dr. Heinrich Wilhelm Erhardt (1685) (5)~Prozessart: Mandati de solvendo vel dimittendo hypothecam sine clausula, jetzo (1694) mandati de exequendo Streitgegenstand: Protokoll eines Mandatsverfahrens mit dem der Kläger offenbar die Einlösung einer Schuld, hilfsweise Immission in das als Sicherheit gesetzte Pfand betrieben hatte. 7. Juli 1687 RKG-Einschärfung, des "ohnerheblichen Einwendens" ungeachtet über die Befolgung des Mandates zu berichten. Zugleich wurde Dr. Giesenbier wegen nicht fristgerechter Beibringung seiner Vollmacht in Strafe genommen. Streit darüber, ob dem Mandat hinreichend Folge geleistet worden sei. Das RKG lehnte mehrfach (27. Oktober 1693, 23. März 1694) Gesuche des Klägers auf ein Exekutionsmandat "noch zur Zeit" ab. 6. Juli 1694 Exekutionsmandat an die kreisausschreibenden Fürsten des Niederrheinisch-Westfälischen Kreises. 14. März 1695 Rufen gegen diese. Intervention einer nicht identifizierbaren Partei, die ebenfalls Ansprüche auf die Gelder geltend machte. Offenbar bestritt der Kläger, daß mit der Intervention separate, von den Detmolder unterschiedene Ansprüche vertreten würden. Nach 1697 außer Completum- (3. April 1702) und Adhuc Visum- (1. September 1747) Vermerken keine Handlungen protokolliert. (6)~Instanzen: RKG 1685 - 1747 (1685 - 1697) (8)~Beschreibung: 24 Bl., geb.; Protokoll; das Aktenstück ist dem Verfahren mit der alten Signatur L 82 Nr. 589 entnommen.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
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