Nicht angeführt (Zusatz zu dem Bericht über das Konzentrationslager Flossenbürg).
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 047/0316a
former reference number: Flossenbürg 1
former reference number: 266, Folio 88
former reference number: 266a, Folio 88
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Flossenbürg >> Evakuierung und Befreiung
20. Jahrhundert
IV Evakuierung des Lagers:
Vier Kolonnen verließen das Lager am 20.04.1945 mit einer Stunde Unterbrechung. Die polit. Häftlinge in Quarantäne wurden nicht evakuiert. Eine Kolonne setzte sich aus den polit. Häftlingen der Bl 9 - 12 zusammen, unter denen sich ca. 30 Belgier befanden. Sie verließen das Lager um 12.30 h. Zwei Transporte waren schon vorher abgegangen.
Nach Cham ging die Kolonne den uns bekannten Weg, von hier nach Regensburg. Zwischen Altenhann und Sulzbach wurde Herr Franz Mertens, wahrscheinlich am Anfang des Waldes, ermordet (die Route führte an dieser Stelle durch den Wald). Vermutlich wurde er von einer Kugel in den Nacken getroffen.
Vier Kolonnen verließen das Lager am 20.04.1945 mit einer Stunde Unterbrechung. Die polit. Häftlinge in Quarantäne wurden nicht evakuiert. Eine Kolonne setzte sich aus den polit. Häftlingen der Bl 9 - 12 zusammen, unter denen sich ca. 30 Belgier befanden. Sie verließen das Lager um 12.30 h. Zwei Transporte waren schon vorher abgegangen.
Nach Cham ging die Kolonne den uns bekannten Weg, von hier nach Regensburg. Zwischen Altenhann und Sulzbach wurde Herr Franz Mertens, wahrscheinlich am Anfang des Waldes, ermordet (die Route führte an dieser Stelle durch den Wald). Vermutlich wurde er von einer Kugel in den Nacken getroffen.
Konzentrationslager Flossenbürg
Art: Abzug
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:20 MESZ