Die Akten betreffen einen Streit (Arrest etc.) zwischen Henrich Achterman (Achagen ?) in Warendorf und Franz Eggerdes (Eggerts, Eggerdink) in Münster wegen Zahlung von 54 Gulden.
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B-C Civ, 562
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1501-1600
(1551, 1556) 1556-1557
Darin: Anlage 1 (Original): 7.9. 1551 (am Abend nativitatio Mariae virg.) Johan Kordinck und Johan Gise, Bürgermeister in Warendorf, nehmen im Beisein von Johan Pagenstecher und Hinrich Heseling eine Streitsumme der Parteien in Verwahrung. Stadtsekretär Johan Wordeman in Warendorf. Anlage 2 (Original): 19.7. 1556 (Sonntag nach Apostelteilung) Margarete von Baeck, Dekanissa und Salome van Depenbrock, Stiftsjungfer in Freckenhorst erklären, dass sie i.J. 1551 einen Arrest durch den Richter Johan Wale in Warendorf ausgebracht haben in die Forderung des Franz Eggerdes an Hinrich Achterman.
Enthält: Erwähnt werden Jürgen Nagel, Droste in Sassenberg; Bürgermeister Johan Sterneberg; Gordelmacher Jürgen Hagemann; Hinrich Duvell; Richter Johan Wale, gen. Schiltmacher, alle in Warendorf; Jaspar Rockener und Berndt Menneken in M.; Henrich Beldeman; Bernard Pröninck; Anna und Arndt Swertfeger; Gerdt Bungardt; Johan Jeger; Jaspar von Oer; Hw. Bartman in Sendenhorst.
Enthält: Erwähnt werden Jürgen Nagel, Droste in Sassenberg; Bürgermeister Johan Sterneberg; Gordelmacher Jürgen Hagemann; Hinrich Duvell; Richter Johan Wale, gen. Schiltmacher, alle in Warendorf; Jaspar Rockener und Berndt Menneken in M.; Henrich Beldeman; Bernard Pröninck; Anna und Arndt Swertfeger; Gerdt Bungardt; Johan Jeger; Jaspar von Oer; Hw. Bartman in Sendenhorst.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:51 MEZ