Klage des Advocatus Fisci Dr. Johannes Blume gegen den Leutnant Hermann de Möller wegen verbotenen Jagens
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Rep. 5a, Nr. 1288
Rep. 5a Fach 105 Nr. 26
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 9 Sachen des Commissarius Fisci
1682-1688
Enthält: Gesuch des Advocatus Fisci an die Regierung vom 26. April 1682, mit nachfolgender Zitation Möllers vor die Regierung vom 29. April 1682; Protokoll und Bescheid der Regierung vom 30. Mai 1682; Bericht und Gesuch Möllers an die Regierung vom 28. September 1682; Gesuch Blumes vom 20. Oktober 1682 um Strafvollstreckung; Gegenschrift Blumes vom 7. Mai 1683 und weitere Gesuche um Urteilsvollstreckung vom 24. August 1683 und 24. Juli 1684; Vollstreckungsmandat der Regierung an den Amtmann Johann Ernst Rist zu Bremervörde vom 5. August 1684; Gesuche Möllers um Strafmilderung bzw. Fristverlängerung vom 8., 17. und 20. Oktober 1684 sowie 26. März 1685, mit Regierungsverfügungen vom 21. Oktober 1684 und 27. März 1685; Protokoll vom 1. Mai 1688 wegen Auszahlung der deponierten Strafgelder an den Landrentmeister Jürgen von der Lieth, mit Quittierung vom 31. Mai 1688
Verzeichnung
Blume, Johannes, Dr., Advocatus Fisci Möller, Hermann de, Leutnant Rist, Johann Ernst, Amtmann, Bremervörde Lieth, Jürgen von der, Landrentmeister
Advocatus Fisci, Klage Klage, Advocatus Fisci Jagen, verbotenes Strafgelder, Möller, Hermann de, Leutnant
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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