Propstei Holzkirchen
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 3051
StAWt-G Rep. 102 Aktennachträge Karton 2, 273, 308, 369, 378/ 102a LS II/9, LS I/32, LS I/25, LS V/19, LS II/19, LS V/13
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
Akten, Nachträge >> Akten >> Verhältnisse zu anderen Herrschaftsträgern >> Hochstift Fulda
(1327) 1366, 1445-1584, o.D., 1602, 1613, 1622, 1628, 1632, 1633, 1636, 1700
Enthält u.a.: Bopp von Eberstein verkauft das Dorf Uettingen mit allen Rechten an den Benediktinerkonvent Holzkirchen (1327, Abschrift); Schied wegen Irrungen zwischen Holzkirchen und Triefenstein (1366); Propst Peter von Erlenbach verkauft Graf Johann von Wertheim alle Güter des Klosters in der Markung Remlingen (1420, Abschrift); Schied mit Reinhard Graf zu Wilnau, Propst in Holzkirchen, wegen Helmstadt, Uettingen, Bösenzell, Holzkirchen, Tiefental (ca. 1445); verschiedene Irrungen um 1490; Zehnten (1497); Forderungen des Capellans Andreas Reck aus Holzkirchen an Eberhard und Heinz Hund (1518); Gülten der Truchsess aus der Propstei (1520); Korrespondenz von Andreas Reck mit Graf Georg (1524); Frühmesse Helmstadt und Pfarrei Holzkirchhausen (1530); strittiger Zehnt im Bussental (1531); Tod des Propstes Reinhard Ludwig von Dalwig (1613); Schied von Albert von Rosenberg, Philipp von Thüngen und Philipp Soldan Voit von Rieneck zu Urspringen zwischen Fulda und dem Stolberger (1564); späterer Extract aus einem Vertrag mit Holzkirchen von 1564 wegen Zehnten und dem Patronat in Helmstadt, Marktheidenfeld und Erlenbach; Atz (1602); Schreiben an den Klosterverwalter Johann Melchior Schuhmacher wegen des katholischen Pfarrers in Erlenbach (1633); Küchenmeisterei Fulda (1636); Wenkheimer Gülten für Holzkirchen (1700)
1 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ