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Auseinandersetzung mit der Stadt Vöcklabruck über die von der bayerischen Kurfürstin-Regentin erlassene "neue Wirtschaftsordnung" und weitere Konflikte im Rahmen der Pfandherrschaft (betreffend v. a. die städtischen Privilegien und den Haushalt)
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Auseinandersetzung mit der Stadt Vöcklabruck über die von der bayerischen Kurfürstin-Regentin erlassene "neue Wirtschaftsordnung" und weitere Konflikte im Rahmen der Pfandherrschaft (betreffend v. a. die städtischen Privilegien und den Haushalt)
Enthält: Beschwerden (Gravamina) der Stadt ("Richter und Rat") Vöcklabruck über die neue Wirtschaftsordnung [1653] (diese in Abschrift als Beilage, weitere Beilagen (sämtlich Abschriften): kaiserliche Resolution zur Steuererleichterung für die landesfürstlichen Städte des Landes ob der Enns, entsprechende Entgegnung der Verordneten; ältere Freiheitsbriefe für die Stadt Vöcklabruck [der Jahre 1390, 1400, 1465 und 1485]); Rechnung und Memorial über die Herrschaftsgefälle und Ausstände der Stadt Vöcklabruck [1659], diesbezügliche Korrespondenz; Abordnung kurfürstlicher Inquisitions-Kommissionen nach Vöcklabruck: Konflikte mit den städtischen Amtsträgern, Beilegung interner bürgerschaftlicher Streitigkeiten [1683/84]; Auseinandersetzung über die Finanzlage und Privilegien der Stadt (Mautfreiheit) [1684 - 1686]; Abschrift der sog. "Pfandschafts Pacta" aus dem Jahr 1644; kaiserliches Generalpatent an die Maut- und Aufschlagsbeamten [1688] betreffend die Freiheiten der Stadt Vöcklabruck; Vergleich der Bürgerschaft von Vöcklabruck zur Beilegung interner Konflikte [1688]; Ausstellung einer "Gewalt und Vollmacht" durch die Vöcklabrucker Bürgerschaft für den dortigen Stadtschreiber Johann Reisner, von welchem man sich die Bewältigung der politischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Gemeinwesens erhofft [1687]; Bescheinigung über die von der kurfürstlichen Hofkammer wieder an die Stadt Vöcklabruck "ausgefolgten" Unterlagen [1689], worunter u. a. Richteramtsrechnungen und ein Ratsprotokoll genannt werden;
Amtsbücher / Akten
ger
Högner: Simon, kurbayerischer Verwalter und Aufschläger in Vöcklabruck
Reisner: Johann, Stadtschreiber zu Vöcklabruck
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.