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Religionsausübung bzw. Exercitium in der Klosterkirche bzw. St. Johannes-Kirche zu Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1691-1692
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Suppliken, Korrespondenzen und rechtliche Darstellungen wegen eines Stuhlstreits in der St. Johannes-Kirche und wegen eines Opferstocks in der Burgstraße zu Siegen; Konzept eines Schreibens des Fürsten Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen an den Kurfürsten von Brandenburg wegen des Stuhlstreits in Siegen (08.09.1691); Supplik des Fürsten Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen an den Kaiser wegen Störungen in der Religionsausübung und bei der Ausstattung der St. Johannes-Kirche (1691); Schreiben des Kurfürsten Friedrich III. von Brandenburg vom 11./21.07.1691 an Fürst Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen wegen des Kirchenstuhlstreits in Siegen. Korrespondenten u.a.: Johann Franz Desideratus Fürst zu Nassau-Siegen, Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg, Franz Wilderich von Menßhengen.
30 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.