Depeschen nebst Varia, Bd. 2
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10724 Sächsische Gesandtschaft für Frankreich, Paris, Nr. 021 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10724 Sächsische Gesandtschaft für Frankreich, Paris
10724 Sächsische Gesandtschaft für Frankreich, Paris >> 2 Diplomatischer Schriftverkehr >> 2.2 Ministerialdepeschen und Gesandtschaftsberichte
1841
Enthält u. a.: Konvolut von 31 Depeschen in deutscher und französischer Sprache.- Privatbrief des Ministers Bernhard Baron von Lindenau an den sächsischen Gesandten in Paris, Hans Heinrich Baron von Könneritz, über das in Madrid zu regelnde Testament der Königin Maria Josepha von Spanien.- Verschiedener diplomatischer Schriftverkehr an Baron Könneritz, oftmals Mitteilungen des französischen Außenministeriums über das Ableben sächsischer Staatsbürger, Anfragen oder Passangelegenheiten.- Bittgesuch des ehemaligen in Paris inhaftierten Sträflings Conrad Tauer aus Leipzig an eine nicht genannte "Königliche Hoheit" (gemeint ist möglicherweise König Friedrich August II. von Sachsen) um 200 Franc Kredit und einen Pass zur Weiterreise nach London.- Empfehlungsschreiben der sächsischen Gesandtschaft für den Theologen und Privatdozenten an der Universität Leipzig, Dr. Tischendorf, an den Konservator der Bibliothèque Royale zur Ermöglichung der Einsichtnahme in die dortigen Bestände.- Bittgesuch des in Sachsen gebürtigen Sattlermeisters Dominicus Mettke aus Coesfeld (Provinz Westfalen, Königreich Preußen) um Auskunft über den Aufenthaltsort seiner Schwester Katharina, respektive Weitergabe der Anlage an diese (mit weiterem Schriftverkehr und Brief an die Schwester).- Schreiben eines Herrn Henrich an Baron Könneritz, in welchem er das von ihm entwickelte neue System für geheime Korrespondenz anpreist (mit weiterem Schriftverkehr).- Schreiben des Zollamtes [Administration des Douanes] an Baron Könneritz hinsichtlich der Kiste mit 3000 Zigarren die in Brüssel für seinen Gebrauch aufbewahrt wird (mit weiterem Schriftverkehr).- Bittgesuch des Webers Charles Peartz aus Dresden, seitdem in Orange (Vaucluse) lebend, an Baron Könneritz um Hilfe bei der Beschaffung seiner Geburtsurkunde, um heiraten zu können.- Bittgesuch des Professors Johann Adolph Ludwig Werner, Direktor der gymnastischen Akademie in Dresden, an Baron Könneritz um Weiterleitung einiger seiner Bücher an den französischen König Louis-Philippe.- Schreiben des C. M. Henckel an Baron Könneritz über 15 ausgestellte Wechsel in der Summe von 18070 Franc (mit weiterem Schriftverkehr).- Schriftwechsel zur Einführung des metrischen Systems in Sachsen.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:47 MEZ
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