Wilhelm, Graf von Berg, bekundet, dass ein Streit, welcher zwischen der Äbtissin und dem Konvent des Klosters Saarn und den Eheleuten Druda und Theodericus de Weltersberge schwebte, durch Schiedsrichter dahin geschlichtet sei, dass die genannten Eheleute das dem Kloster gehörige Gut Weltersberg gegen einen jährlichen Zins von 5 Malter Gerste und ebensoviel Hafer und 5 Schillingen behalten und bebauen. Falls sie die Zahlung des Zinses versäumen, sollen sie das Gut sofort räumen und das Kloster es neu vergeben können. Bei Abgang einer Hand sollen dem Kloster 5 Schillinge als Kurmede entrichtet werden und ebensoviel bei der Behandigung einer neuen Hand. - Zeugen: Zobbo, Ritter und Amtmann des Grafen in Angermund, der Knappe Wulfardus de Landesberge, Cristianus de Bilke, Rutgerus de Blaspil, Adolphus de Wargich, Adolphus de Brinke, Conradus gen. Wiedeke, Gobelinus Unsehus, Wilhelmus und Theodericus in der Beike, Johannes Urdeman, Conradus an deme Ende, Heno de Brucka, Gerhardus in deme Dale, Henricus und Hermannus gen. Stope, Rutgerus de Breitsceyde, Wilhelmus und Bruno de Fuspike, Heno de Wanbeke, Wilhelmus de Scerfheym. Actum et datum anno domini M°C°C°C° tercio III kalendas Novembris.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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