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Obligationen und Originalquittungen über bezahlte Schulden der Grafen und Fürsten zu Nassau-Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 4. Vermögensangelegenheiten >> 4.3. Schuldenwesen der Fürsten und des Landes
(1488) 1537-1724
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Übersicht der Briefschaften über abgelegte Kapitalien (1537-1699); Originalobligationen und notariell beglaubigte Abschriften von Obligationen (Unterzeichnende: Wilhelm Grauer, Johann Hogius, Bertram Rademacher, Fürstin Ernestine von Ligne, Johann Franz Desideratus Fürst zu Nassau-Siegen, Gabriel Becker, Kanzleidirektor Dr. Johann Heeser, Dr. Johann Wilhelm Weidner, Sebastian Walrab, Kammerdiener Franz Bernhard de Witt, Zachmann, Johann Wigandt, Sallin, Notar Philipp Christian Wilhelm Müller, Notar Ludwig Wilhelm Diehl, Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen, Bernhard Müller, Matthes Heese, Wilhelm Hyacinth Fürst zu Nassau-Siegen, Friedrich Söhngen, Agnes Cathrin Söhngen, Friedrich Hillenhütter, Hermann Hüttenhenn, Notar Thomas Weidmann, Elisabeth Dentatus, J. Eiershausen, Johannes Flender, Thomas Schreiber, Christoph Ludwig Haller von Reitenbuch, Justus Streithovius); Notariell beglaubigte Abschrift einer Schuldverschreibung des Grafen Johann den Älteren von Nassau-Dillenburg an Conrad von Bicken über 2000 Goldgulden (1488); Übersicht der von Fürst Johann Moritz zu Nassau-Siegen für seine Mutter prätendierten Kapitalien und Pensionen (1661); Abschrift einer Schuldverschreibung des Grafen Johann zu Nassau an Sebastian von Hatzfeld zu Crottorf über 6000 Rädergulden rückständigen Kaufgeldes vom erkauften Hof Untertan in der Gemarkung Niederschelden (1606).
52 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.