Amtsgerichte: Amtsgericht Lauterbach (Bestand)
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H 14 Lauterbach
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Staatsbehörden Land Hessen (seit 1945) >> Justizverwaltung und Gerichtsbarkeit >> Amtsgerichte
1945-1987
Enthält: Freiwillige Gerichtsbarkeit, Generalakten (nur Berlit - Kriegerheimstättenstiftung Hochwaldhausen, dessen Stiftungsvorsitz beim Amtsrichter lag, 1919-1973, 6 Bände), Registersachen, Strafsachen, Zivilprozesssachen.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Amtsgericht Lauterbach wurde 1945 mit Zweigstellen in Schlitz und Herbstein wiedereröffnet (GVBl. 1953 S. 189). Im Jahr 1947 wurde dem Gericht eine weitere Zweigstelle in Ulrichstein zugewiesen. Am 1.5.1948 erfolgte die Abgabe von Udenhausen an das Amtsgericht Alsfeld (Staatsanzeiger 1958 S. 225). Am 1.11.1949 erfuhr es eine Erweiterung um Hartmannshain, Herchenhain und Volkartshain vom Amtsgericht Ortenberg (GVBl. 1953 S. 189). Zum gleichen Zeitpunkt wechselte das Amtsgericht Lauterbach ohne seine Zweigstelle Ulrichstein vom Landgerichtsbezirk Gießen in den neugebildeten Landgerichtsbezirk Fulda (GVBl. 1953 S. 189). Weiteren Zuwuchs erhielt das Amtsgericht Lauterbach am 1.7.1968 um Feldkrücken, Kölzenhain, Meiches, Rebgeshain und Ulrichstein vom Amtsgericht Schotten (GVBl. 1968 I. S. 41). Am 1.7.1969 wurde die Zweigstelle in Schlitz aufgehoben (JMBl. 1968 S. 631).
Zum 1.1.2005 wurde das Amtsgericht Lauterbach als Zweigstelle in das Amtsgericht Alsfeld eingegliedert (GVBl. 2004 I S. 526).
Findmittel: unverzeichnet: 0,125 m
Findmittel: (1) Online-Datenbank (HADIS) - Registersachen, Freiwillige Gerichtsbarkeit, Strafsachen
Referent: Rainer Maaß; Eva Haberkorn
Geschichte des Bestandsbildners: Das Amtsgericht Lauterbach wurde 1945 mit Zweigstellen in Schlitz und Herbstein wiedereröffnet (GVBl. 1953 S. 189). Im Jahr 1947 wurde dem Gericht eine weitere Zweigstelle in Ulrichstein zugewiesen. Am 1.5.1948 erfolgte die Abgabe von Udenhausen an das Amtsgericht Alsfeld (Staatsanzeiger 1958 S. 225). Am 1.11.1949 erfuhr es eine Erweiterung um Hartmannshain, Herchenhain und Volkartshain vom Amtsgericht Ortenberg (GVBl. 1953 S. 189). Zum gleichen Zeitpunkt wechselte das Amtsgericht Lauterbach ohne seine Zweigstelle Ulrichstein vom Landgerichtsbezirk Gießen in den neugebildeten Landgerichtsbezirk Fulda (GVBl. 1953 S. 189). Weiteren Zuwuchs erhielt das Amtsgericht Lauterbach am 1.7.1968 um Feldkrücken, Kölzenhain, Meiches, Rebgeshain und Ulrichstein vom Amtsgericht Schotten (GVBl. 1968 I. S. 41). Am 1.7.1969 wurde die Zweigstelle in Schlitz aufgehoben (JMBl. 1968 S. 631).
Zum 1.1.2005 wurde das Amtsgericht Lauterbach als Zweigstelle in das Amtsgericht Alsfeld eingegliedert (GVBl. 2004 I S. 526).
Findmittel: unverzeichnet: 0,125 m
Findmittel: (1) Online-Datenbank (HADIS) - Registersachen, Freiwillige Gerichtsbarkeit, Strafsachen
Referent: Rainer Maaß; Eva Haberkorn
5 m
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Siehe auch G 28 A, G 28 Lauterbach, H 14 Amtsgerichte, H 14 Herbstein
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 12:49 MESZ