Oberamtsberichte, Bd. 32
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50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 476 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
50009 Oberamt/Oberamtsregierung >> 03 Landesverwaltung >> 03.03 Behörden >> 03.03.16 Oberamtsberichte
1759 - 1761
Enthält u. a.: Schutzherrschaft über die Gemeinde Quatitz (Bl. 31-37).- Verbot des Handels mit türkischem Garn in Zittau (Bl. 60-63).- Bauern gegen die Gärtner in Seitendorf (heute Zatonie, Polen) wegen der Fouragefuhren (Bl. 64-65).- Verweigerung von Heiratsattesten durch von Muschwitz auf Steinölsa (Bl. 104-105).- von Schönberg auf Steinitz gegen von Dallwitz auf Königswartha wegen der Teichnutzung (Bl. 114-117).- Administration des Naso-Rosenhainischen Stipendiums (Bl. 125-127).- von Fromberg auf Kieslingswalde (heute: Slawnikowice, Polen) gegen den Rat zu Görlitz wegen des Jagdrechts im Spitalwald (Bl. 149-150, 440-443).- G. Grülling, Pließkowitz gegen von Ingenhaeff auf Pließkowitz wegen der zwangsweisen Annahme einer Heideförsterstelle (Bl. 159-163).- Besetzung der Stadtschreiberstelle in Weißenberg (Bl. 209-215).- Anzeige der Handlungssozietät Löbau gegen die Versendung weißer Leinwand durch Faktoreien (Bl. 216-223).- Gesuchter Transport von Brandschutt in den Stadtgraben am Bautzener Schülertor (Bl. 294-296).- Untersuchung gegen preußische Husaren wegen der Erpressung von Pferden und Geld (Bl. 307-308).- Heulieferung (Bl. 309).- Differenzen wegen der Annahme eines verabschiedeten Soldaten durch das Maurer- und Steinmetzhandwerk in Zittau (Bl. 315-320).- Entrichtung von Zapfgeld durch den Besitzer der Wachschenke an den Erbkretscham in Neugersdorf (Bl. 321-322).- Verreichung des landvogteilichen Lehngutes Rodewitz (Bl. 323-324).- Konzession für den Weingroßhandel an den Bautzener Stadtkeller (Bl. 332-340).- Erbverwandlung des Gutes Niederoppach (Bl. 354-357).- Kramer in Kamenz gegen die Apotheker wegen des Verkaufs von Kramwaren (Bl. 437).- Kriegsfuhren in Ullersdorf (Bl. 478-482).- Schürig gegen v. Damnitz auf Guttau wegen Pachtdifferenzen (Bl. 488-490).- Arretierung von Niederlausitzer Pferdedieben in Wilthen (Bl. 504-505).- Gemeinde Neugersdorf gegen T. Wünsche, Richter in Neugersdorf wegen Amtsmissbrauch (Bl. 508-513).- Appellation der Häusler in Malschwitz gegen das Ausschreiben zum Ausgleich für das von preußischen Soldaten geforderte Schlachtvieh (Bl. 521-523).- Erbverwandlung des Gutes Storcha (Bl. 536-537).- Handwerk der Kupferschmiede in Zittau gegen J. Hornik, Zirkelschmied wegen des Ankaufs von Kupfer und Messing (Bl. 540).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:37 MEZ
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