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Enthält: u.a.: Aufsicht auf dem Friedhof, umgestürzte Grabsteine, Restaurierung von Grabsteinen, Korresp. mit G. Illert über einzelne Fragen des Friedhofes; Zeitungsberichte, Filmaufnahmen; aufgetretene Schäden (1967); Tor zum Eingang; Verwendungsnachweise für Landesmittel zum Schutz des Friedhofes, Rechnungen für ausgeführte Arbeiten; Instandsetzungsarbeiten 1956-58; Wiederherstellung von Kriegsschäden, 1954
Darin: u.a.: Aufsicht auf dem Friedhof, umgestürzte Grabsteine (1976), Restaurierung von Grabsteinen (1973-75 in Planung: Reinigung und Aufbringen von "Lack"; wohl nicht ausgeführt), Korresp. mit G. Illert über einzelne Fragen des Friedhofes; Zeitungsberichte, Filmaufnahmen ("Horrorfilm" auf dem Friedhof durch eine Studentengruppe); aufgetretene Schäden (1967: Windschäden - Zaun zur Bahn wird zum Friedhof hin umgeworfen, teilweise unter Einbezug der Steinplatten der Mauerabdeckung; Taharahaus in schlechtem Zustand); 1961: Kreditbereitstellung Instandsetzung Mauer und Grabmale jüdischer Friedhof Andreasring; Tor zum Eingang (gefertigt 1960); Verwendungsnachweise für Landesmittel zum Schutz des Friedhofes, Rechnungen für ausgeführte Arbeiten; 1959: Planung Umgestaltung Ecke Andreasring/Andreasstraße-> Beseitigung Haus Nr. 23, Wegnahme Mauerstück; Einfriedung des jüd. Friedhofs bis zum Eingang. Instandsetzungsarbeiten 1956-58 (1957: insg. 187 Grabsteine restauriert, ergänzt oder neu aufgestellt, Hauptwiederherstellungsarbeiten sind ausgeführt, Herrichtung Vorplatz erfolgt, weitere alte Grabsteine wurden gefunden, müssen noch inventarisiert werden; in über 300 Fällen bisher Grabsteine zusammengesetzt, noch zu tun: in Gräberfeldern des 18./19 Jh. Schäden durch Bomben); 1956: Rechnung für Entzifferung, Identifizierung und Inventarisierung der hebr. Grabsteine des alten Judenfriedhofs. Wiederherstellung von Kriegsschäden, 1954: Verwendungsnachweis: 50 Tafeln zusammengesetzt, wiederaufgestellt, Grabsteine unter den Rasen ermittelt und wiederaufgestellt. Katalog und Pläne ergänzt, neuer Weg Friedhof erstellt
Zusammenfassung (Tahara Haus) bearb. Dr. Marzena Kessler, 2018
August 1954: Die Landesregierung bewilligt einen Zuschuss in Höhe von 2 500 DM für den Wiederaufbau des Wärterhauses. Die Details werden nicht genannt.
Sommer 1954: Der Steinmetz Karl Herrmann (Werkstatt für Grabmalkunst) führte Renovierungsarbeiten auf dem Friedhof durch. Die Schäden nach den Bombenangriff 1945 im Nordbereich des Friedhofs wurden repariert. Es wurden etwa 50 Grabsteine aus verschiedenen Jahrhunderten zusammengesetzt und auf ihre ursprüngliche Stelle wiederaufgerichtet. Weitere 100 Steine wurden gerade gerichtet. Die Grabsteine wurden identifiziert und aufgenommen durch Stefan Mayer, Horst Stellbaum und das Städt. Kulturinstitut.
August 1954: Der Hauptweg wurde neu planiert und mit Splitt bedeckt.
Januar 1955: Die Landesregierung bewilligt einen weiteren Zuschuss in Höhe von 2 000 DM für den Wiederaufbau.
Bis Mai 1955: Es wurden weitere Steine repariert. Die Zahl wurde nicht genannt. Karl Herrmann führte weiterhin die Arbeiten durch.
Februar 1956: Die Landesregierung bewilligt einen weiteren Zuschuss in der Höhe von 14 000 DM für die Renovierungsarbeiten. Details werden nicht genannt. Es handelt sich sehr wahrscheinlich um die Renovierung des Tahara-Hauses.
Der Springbrunnen wurde u.a. mit Kupferblech erneuert. Maßnahmen nicht datiert, wahrscheinlich im Sommer 1956 durchgeführt.
Oktober 1956: Im Auftrag des Städt. Kulturinstitutes dokumentiert Stefan Mayer weiterhin die Grabsteine.
November 1957: Während der Umgestaltung des Vorplatzes kamen weitere Grabsteine zum Vorschein.
Bis April 1958: Die Friedhofsmauer von der Eingangsseite wurde renoviert und verputzt. Es wurde ein neues Eisengittertor bestellt (die Ausfertigung erfolgte erst über ein Jahr später!). Die am Vorplatz neugefundene Grabsteine, etwa 25 Stück, wurden "restauriert und aufgestellt". Weitere 54 Steine wurden wiederhergestellt und ergänzt. 108 Steine wurden wiederaufgestellt oder gerade aufgerichtet. Die Arbeiten führte Karl Herrmann durch.
1. September 1958 : Die Betreuung über den jüd. Friedhof geht auf die Gemeinde Worms über (Gartenamt).
Oktober 1961: Die Stadtverwaltung bewilligt eine Summe von 2 000 DM für den Abbau und Wiederherstellung von einer Mauer mit Grabsteinen und Grabsteinstücken an der Nordwestecke des Friedhofs.
März 1961: Bericht des Städt. Kulturinstitute über einen sehr schlechten Zustand im Innenraum des Tahara-Hauses
Archivale
Bemerkungen: Dat. 4. August 1954 - Betr.: Instandsetzung des historischen jüdischen Friedhofes (am Andreasring) in Worms; hier: Kostenzuschuss des Landes
- Zuschuss des Landesregierung RhP in der Höhe von 2 500 DM für den Wiederaufbau des Wärterhauses. Die Stadt Worms soll die Restsumme in Höhe von mind. 10 000 DM zahlen.
Dat. 4. August 1954
Betr.: Betr.: Instandsetzung des historischen jüdischen Friedhofes (am Andreasring) in Worms; hier: Kostenzuschuss des Landes
- die Gelder sollen bis 15. September berechnet werden
Dat. 13. Augst 1954
Betr. Angebot zur Ausführung der Instandsetzungsarbeiten auf dem Friedhof
Abs.: Karl Hermann, Werkstatt für Grabmalkunst, Worms
Adr.: Städtische Kulturinstitute, Worms, Fr. Illert
- Die Arbeiten wurden nicht genannt. Es wurde Lohn für zwei Steinmetz für eine Woche berechnet: 164,16 DM. Die Arbeiten sollen 2 bis 2,5, Wochen dauern.
Dat. 14. August 1954
Betr.: Angebot von Karl Hermann
Abs.: Städtische Kulturinstitute, Worms, Fr. Illert
- Angebot wurden angenommen (s.o.)
Dat. 14. Dezember 1954
Betr.: Wiederherstellung der Kriegsschäden im alten jüdischen Friedhof in Worms
Abs.: ?
Adr.: Landesregierung RhP
- Antrag auf weitere 2 000 DM für die Instandsetzung. Begründung: " Im Laufe dieses Sommer haben wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln, die durch den Bombenangriff 1945 verursachten beträchtlichen Schäden etwa zur Hälfte beseitigen können. Über 150 Grabsteine der verschiedensten Jahrhunderte konnten in ihren Bruchstücken ermittelt, zusammengesetzt und wieder an ihrer ursprünglichen Stelle aufgerichtet werden." Um die fortsetzen zu können benötigt die Stadt weitere 2 000 DM.
Dat. 2. Februar 1955
Betr.: Instandsetzung des hist. jüdischen Friedhofs in Worms
Abs.: Oberbürgermeister Worms
Adr.: Bauverwaltung, Gartenamt
- die Verwendungsnachweise für die letzte Renovierung in Höhe von 2 250 DM wurden vom Ministerium verlangt.
Dat. 2. Februar 1955
Betr.: Wiederherstellung von Kriegsschäden im alten jüdischen Friedhof
Abs.: Oberbürgermeister
Adr.: Städtisches Kulturinstitut, Worms
- Bewilligung von weiteren Zuschuss in der Höhe von 2 000 DM
- Verwendungsnachweis soll bis 30. Mai 1955 vorgelegt werden.
Dat: 27. September 1954
Betr.: Nachweis über die Verwendung der gemäß Verfügung des Ministerium des Innern von 4. 5. 1954 für die Instandsetzung der Grabsteine auf dem alten israelischen Friedhof in Worms, am Andreasring bereitgestellten Landesmitteln von DM 1 999,50.
Zwei Ausführungen, davon eine geprüft und korrigiert.
Abs.: Städtisches Kulturinstitut Worms
Adr.: ?
Liste mit 15 Rechnungen:
- Karl Hermann: Steinmetzarbeiten; alte Sandsteingrabsteine zusammengefügt und wieder aufgestellt
- Horst Stellbaum: Ermittlung und Identifizierung vermisster Grabsteine
- Stefan Mayer: Aufnahme, Inventarisation und Mitarbeit bei der Instandsetzung; restliche Aufnahmen der unter Denkmalschutz stehenden Grabsteine
- Städtisches Kulturinstitut Worms: Anfertigung von Eisendübel; Aufnahmen und Abzüge vor und nach der Instandsetzung; Grabsteine auf dem alten israelischen Friedhof nummeriert.
- Mimosa GmbH, Kiel: 100 Blatt Fotopapier im Format DIN A4
Dat: 23. Februar 1955
Betr.: Notiz, Gärtnerische Arbeiten am alten israelischen Friedhof ausgeführt im August 1954
- "der Hauptweg des alten isr. Friedhofs musste einplaniert, abgewälzt u. mit 6 cbm Splitt abgedeckt."
Dat. 21. Februar 1955
Betr.: Verwendungsnachweis zum Bewilligungsbescheid des Ministerium des Innern von 30.03.1945
Abs.: Städtische Kulturinstitut Worms, Gartenamt, Rechnungsprüfamt
- Städtische Kulturinstitut: "Die von den Bomben besonders hart betroffene nördliche Hälfte des alten Judenfriedhofes wurde zum größten Teil wiederhergestellt. Hierbei wurden etwa 50 zerstörte Tafeln wieder zusammengesetzt und an ihrer alten Stelle aufgestellt. Über 100 Grabsteine, die durch den Luftdruck der Bomben umgerückt waren, wurden wieder gerade gerichtet. Eine Anzahl bisher nicht bekannter Grabsteine konnte hierbei unter den Rasen ermittelt und wiederaufgestellt werden. Der Katalog und die Friedhofspläne wurden entsprechend ergänzt, die hebräischen Inschriftenstücke gesammelt und die bisher nicht übersetzten Teile auch in die deutsche Sprache übersetzt. Gleichzeitig wurde der gesamte Arbeitsvorgang fotographisch aufgenommen."
- Stadtgartenamt: "Der Hauptweg des alten israelischen Friedhofs wurde neu einplaniert, abgewälzt u. mit 6 cbm Splitt abgedeckt."
- Prüfung des Verwendungsnachweises dat. 27. September 1954.
Dat. 22. März 1955
Betr.: Krediterweiterung zur Instandsetzung jüdischer Grabmale
Abs.: Stadtverwaltung Worms
Adr.: Städtisches Kulturinstitut Worms
- Bewilligung eines weiteren Kredites für die Instandsetzung des Friedhofs in der Höhe von 2 000 DM
Dat: 23. Mai 1955
Betr.: verwendungsnachweis zum Bewilligungsbescheid des Ministerium des Innern vom 18. 01. 1955
Abs.: Städtische Kulturinstitut Worms, Gartenamt, Rechnungsprüfamt
- Die Restaurierungsarbeiten der Grabsteine und die Beseitigung der Kriegsschäden wurden weitergeführt. Die Restaurierung ist "fortgesetzt und beendet worden. Auch die restlichen Arbeitsvorgänge wurden fotografisch festgehalten."
Liste mit 5 Rechnungen, ohne Beschreibung der ausgeführten Arbeiten: Karl Hermann, Städtisches Kulturinstitut und Karl Spira.
Dat: 24. Februar 1956
Betr.: Restliche Instandsetzung des jüdischen Friedhofes
Abs.: Stadtverwaltung Worms
Adr.: Städtisches Kulturinstitut
- Bewilligung des Ministeriums des Innern von 1. Februar 1956 für einen Zuschüss in der Höhe von 14 000 DM für die weiteren Renovierungsarbeiten.
- Aufgrund von der Witterung (sehr kaltes Winter) sollen die Arbeiten nicht vom Ende März anfangen.
Dat.?
Betr.: Nachtrag zur Nachweisung der Kosten für den israelischen Friedhof
- Städt. Kulturinstitut: kunstgeschmiedete Bänder und Riegel
Dat.?
Betr.: Nachtrag zur Nachweisung der Kosten für den israelischen Friedhof
- Städt. Kulturinstitut: Ausschlagen eines Springbrunnens mit Kupferblech u. Anfertigung eines Spritzkopfes für den Springbrunnen im alten israel. Friedhof (77,26 DM)
- Karl Schmidt: 1. mess. Hahn mit Lötstutzen (2,75 DM)
Dat.?
Betr.: Nachtrag zur Nachweisung der Kosten für den israelischen Friedhof
- Städt. Kulturinstitut: Bauaufnahmen vor, während und nach Abschluss der Wiederherstellung d. Leichenhauses usw. im alten israelischen Friedhof; 120 Laica Aufnahmen (120 DM)
- Firma Willy Haas: 1 qm Kupferblech, 0.9 mm (61, 16 DM).
Dat. 9. Oktober 1956
Betr.: Rechnung
Abs.: Dr. Illert, Städt. Kulturinstitut
Adr.: Städtisches Hochbauamt
- Rückerstattung einer Vergütung an Hr. Stephan Mayer für "die Fortsetzung der Entzifferung, Identifizierung und Inventarisierung der hebräischen Grabsteine des alten Judenfriedhofes." (250 DM)
Dat. 6. November 1957
Betr.: Instandsetzung des Judenfriedhofes zu Worms. Vorschläge für weitere Instandsetzungsarbeiten.
Abs.: ?
Adr.: Landesregierung RhP, Ministerium des Innern
- "Bei der Herrichtung des Vorplatzes kamen eine Reihe von weiteren alten Grabsteinen zum Vorschein, die noch inventarisiert und im Rahmen des Friedhofes an einer leeren Stelle aufgestellt werden sollen. Ebenso sind einige neue Fragmente ausfindig gemacht worden, die zur Ergänzung beschädigter Steine diesen. Sie müssen durch Steinmetzen wieder zusammengefügt werden, wie wir das bei der bisherigen Instandsetzung in über 300 Fällen getan haben."
- In Bereich des Friedhofs mit den Grabsteinen des 18. Jh. befinden sich noch zahlreiche "umgedrückte" Grabsteine. Ebenso im Bereich mit den Grabsteinen des 19. Jh. müssen noch Schäden beseitigt werden.
- Das Eingangstor soll erneuert um die Mauer verputzt werden.
- Kostenvoranschlag: Restaurierung und Inventarisierung neu ermittelten Grabsteinen des 14. - 17. Jh. (etwa 15 Steine) - 500 DM; Wiederherstellung und Ergänzung weiterer Grabsteine des 12. - 17. Jh. (etwa 30 Steine) - 600 DM; Aufrichtung von etwa 40 Grabsteinen - 200 DM; Beseitigung von Schäden an etwa 50 Grabsteinen - 500 DM; Schmiedeeiserne Tor - 1000 DM, Teilverputz der Mauer - 200 DM.
Dat. 23. April 1958
Abs.: Städt. Kulturinstitut, Dr. Illert
Adr.: ?
Liste mit 6 Rechnungen für die bereits ausgeführten Instandsetzungsmaßnahmen aus dem bewilligten Zuschuss (s.o.). Höhe der Rechnungen: 3 000 DM. In der Anlage sind die Originale:
- J. Adam Schwab, Spezialgeschäft für Werkzeuge, Worms: Gittertorschloss + Schlüssel (10,40 DM)
- Williy Haas, Eisenwaren-Großhandlung: Eisenwaren (234,05)
- Heinrich Rocker, Unternehmen für Hoch-, Tief- und Stahlbetonbau: 112 qm der Friedhofsmauer mit Zementputz verputzt (550 DM)
- Karl Herrmann, Werkstätte für Grabmalkunst: "Restaurierung und Aufstellung neu ermittelter Grabsteine (25 Stück); Wiederherstellung und Ergänzung an Grabsteinen (54 Stück); Aufrichtung umgefallener Grabsteine und Beseitigung von Schäden (108 Stück)" - 1281,58 DM.
Dat: 9. April 1958
Abs.: Bezirksregierung für Rheinhessen
Adr.: Stadtverwaltung Mainz und Worms. Landratsämter Alzey, Bingen, Mainz u. Worms
Betr.: Betreuung der jüdischen Friedhöfe, Erlass des Ministerium des Innern vom 31.01.1958.
- Übertragung der Betreuung an die Gemeindeverwaltung
- Notiz des Städt. Kulturinstituts, dat. 13. August 1958: Die Betreuung des Friedhofs übernimmt ab dem 1.09.1958 das Gartenamt Worms.
Dat: 6. Juli 1959
Betr.: Jüdischer Freidhof am Andreasring
Abs.: Bauverwaltung
- Die Ecke Andreasring/Andreasstraße soll umgestaltet werden. Dabei soll das Haus Hirsch und einen Teil der Friedhofsmauer abgerissen werden. Das Einfahrtstor soll aber nicht betroffen sein.
Dat: 28. September 1961
Betr.: Judenfriedhof
Abs.: Denkmalpfleger (keinen Namen genannt)
Adr.: Stadtverwaltung Worms
- Antrag für den Abbau und die Wiederherstellung einer Mauer mit Grabsteinstücken in der Nordwestecke des Friedhofs, Summe: 2 000 DM.
- In der Mauer wurden mehrere, z.T. wertvolle Grabsteine und Grabsteinstücke einzementiert. Die Mauer neigt sich nach vorne und droht zu stürzen. Hinter der Mauer gelingt Feuchtigkeit, die sich staut und verursacht Schäden in der Mauer des anschließenden Gebäudes in der Andreasstraße.
Dat: 26. Oktober 1961
Betr.: Antrag vom 28. September 1961
Abs.: Stadtverwaltung Worms
Adr.: Städtisches Kulturinstitut Worms
- Das Kredit in der Höhe von 2 000 DM für den Abbau und die Wiederherstellung der Mauer wurde bewillig.
Dat.: 14. März 1967
Betr.: Judenfriedhof
Abs.: Stadtverwaltung Kulturinstitut Worms
Adr.: Stadtverwaltung Hochbauamt Worms
Benachrichtigung über Schäden
- Der Eisenzaun zwischen Friedhof und Bahnkörper wurde auf eine Länge von ca. 10 m umgestürzt (Sturm). Der Zaun war bis dahin dichtbewachsen.
- " Da Leichenhaus am Eingang zum Judenfriedhof mach in seinem Innern einen sehr schlechten Eindruck. Große Teile des Wandputzes sind heruntergefallen. Die dadurch entstehenden Flächen vergrößern sich laufend, Der Schaden ist nur mit einer Erneuerung des gesamten Innenverputzes nach vorheriger Isolierung des Mauerwerks zu beheben. Da sehr viele Fremde in diesen Raum kommen, ist es zu empfehlen, die Herstellung dieses Raumes bald vorzunehmen."
Dat. 20. August 1973
Betr.: Jüdische Grabmäler der Stadt Worms
Abs.: Ludwig Hart, Kunstmaler und Restaurator, Bochum-Weitmar
Adr.: Stadtverwaltung, Städtisches Kulturinstitut, Worms, Dr. Illert
- Kostenvoranschlag für die Reinigung und Konservierung von ca. 60 Grabmäler (900-1000 DM)
Dat. 17. Mai 1974
Betr. Zeitungsartikel in Westfälischen Rundschau, Nr. 114: "Monumente auf dem jüdischen Friedhof werden erhalten. Grabsteine werden nun restauriert."
- Bericht über die Arbeiten von Ludwig Hart auf dem jüdischen Teil des Wiemelhausener Friedhof in Bochum. Ludwig Hart ist selber Jude.
Dat. 6. Januar 1974
Betr.: Brief
Abs.: Ludwig Hart, Kunstmaler und Restaurator, Bochum-Weitmar
Adr.: Stadtverwaltung, Städtisches Kulturinstitut, Worms, Dr. Illert
- Nachfrage wegen den bis dahin nicht vergeben Auftrag
Dat: 15. Januar 1976
Abs.: Städt. Kulturinstitut, Dr. Illert
Adr.: Bürgermeister der Stadt Worms
- in den letzten Tagen wurden acht Grabsteine auf dem jüd. Friedhof umgestürzt.
- um den Friedhof besser zu sichern soll die Mauer von der Luginslandseite (Südost) erhöht werden.