Lizentiat Johann Konrad Heeser von Lilienthal, RKG-Advokat und Prokurator, Johann Wilhelm Hungrighausen, Pastor in Frickhofen, für sich und im Namen ihrer Vettern und Geschwister als Erben von Franz Joseph von Hungrighausen, ehemaliger Kanoniker des Kollegiatstiftes St. Guido in Speyer gegen Superior der Jesuiten zu Hadamar Franz Heinrich v. Hungrighausen (Vetter des Klägers und Bruder des Verstorbenen gleichen Namens)
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Lizentiat Johann Konrad Heeser von Lilienthal, RKG-Advokat und Prokurator, Johann Wilhelm Hungrighausen, Pastor in Frickhofen, für sich und im Namen ihrer Vettern und Geschwister als Erben von Franz Joseph von Hungrighausen, ehemaliger Kanoniker des Kollegiatstiftes St. Guido in Speyer gegen Superior der Jesuiten zu Hadamar Franz Heinrich v. Hungrighausen (Vetter des Klägers und Bruder des Verstorbenen gleichen Namens)
1, 608
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
1739-1750
Enthält: Quad. 18: Schenkung (1731) des Franz Joseph von Hungrighausen zugunsten der Jesuiten zu Hadamar
Enthält: Quad. 19: Auszug aus Kodizill (1731) desselben
Enthält: Quad. 30: Stammbaum der von Hungrighausen und Heeser
Enthält: Quad. 19: Auszug aus Kodizill (1731) desselben
Enthält: Quad. 30: Stammbaum der von Hungrighausen und Heeser
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Aufhebung des zweit- und Vollstreckung des erstinstanzlichen Urteils, Bestätigung der Kläger als Intestaterben des Franz Joseph von Hungrighausen im Besitz von dessen Hinterlassenschaft, Ablehnung des von den Beklagten aufgrund einer Schenkung und eines Kodizills erhobenen Anspruchs auf die Erbschaft, Aufhebung der erstinstanzlich angeordneten und ausgeführten Sequestration der betreffenden Güter
pre: Nassau-hadamarisches Amt (nach eingeholtem Rat der Juristenfakultät der Universität Heidelberg) 1739
pre: Die zur Administration des Fürstentums Siegen verordneten Räte 1739
pre: RKG 1739
pre: Nassau-hadamarisches Amt (nach eingeholtem Rat der Juristenfakultät der Universität Heidelberg) 1739
pre: Die zur Administration des Fürstentums Siegen verordneten Räte 1739
pre: RKG 1739
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ