Jakob Perger, Landrichter von Haidau, bekundet, dass er anstelle Friedrich Rorbecks zu Puchhausen, Pfleger von Haidau, an dem rechten in Mintraching saß, wo Ortlieb Winther von Mintraching gegen Abt Wolfhard von St. Emmeram und dessen Güter in Mintraching klagte wegen erlittener Schäden aufgrund unzureichender Vorsorge des Abts gegen Überschwemmungen der Pfatter. Dagegen führte Dietrich Stölderl, Diener des Abts, an, dass auf einem freundlichen Tag in Haidau eine gütliche Einigung in dieser Angelegenheit zwischen der Dorfgemeinde Mintraching und dem Abt von St. Emmeram erzielt worden sei (siehe Urkunde vom 18. Dezember 1435, Nr. 1440). Eine Gelegenheit zum Besuch eines Tages in Haidau für Forderungen gegen das Kloster habe Winther nicht genutzt. Das Gericht entscheidet, dass der Abt aller Forderungen Winters ledig sein soll und erteilt einen Gerichtsbrief hierüber. S=A

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv
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