Hermannus de Ludinchusen, Ritter, bekundet, daß der Bischof von Münster ihm und seinem Bruder Bernardus 250 Mark zu gleichen Teilen zum Ersatz der Schäden bei Zerstörung der Burg Wolvesberg und der Stadt (oppidum) Ludinchusen gemäß dem geschlossenen Vergleich gegeben hat. Zwischen Hermann und seinem Bruder sowie ihren Erben, Hermannus (Sohn Hermanns) und Henricus (Sohn Bernhards), wird nun vereinbart, daß Hermann das ganze Geld behält und dafür Bernhard die Hälfte der Burg Ludinchusen mit der halben Fischerei und allem Nutzen zwischen den Gräbern, ausgenommen den Turm, übergibt. Hermann gelobt den Vertag zu halten. Andernfalls sollen die Ritter de Rechgede, Johannes dictus pincerna und Godefridus de Huvele seinem Bruder gegen ihn beistehen. Siegelankündigung Hermanns und der letztgenannten Bürgen. Zeugen: "Wescelus de Lembeke, Henricus Schultetus Susatiensis, Heidenricus de Plettenbracht, Gerardus dictus Ducker et Henricus de Emethe [in der Abschrift: Smethe], milites". XVIII Kal. Septembris.