Prüfungen der Rechnungen des Lagers Stutthof b. Danzig.
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 075/0441a
former reference number: Allgemeines 4/5
former reference number: 4, Folio 13-15
former reference number: Aktenzeichen des Absenders: A I/867/6/Lö/Wi.
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> chronologisches Verzeichnis >> 1942
02.09.1942
Adressat: Rechnungshof des Deutschen Reiches, Potsdam
Stellungnahme zu den Prüfungsbemerkungen vom 01.12.1941, Zahlungen der Polizeikasse Danzig. Vom Höheren SS- und Polizeiführer Danzig wurden ab 08.1939 auf dem Gebiet Danzig 7 Auffanglager errichtet.
Ende 1939 wurde begonnen, das Lager Stutthof als größeres Lager aufzubauen.
Um eine Verschuldung des Lagers nach Übernahme in eigene Bewirtschaftung zu vermeiden, wurden bis 31.03.1940 verausgabte Gelder in Höhe von 299.459,62 mit Erlaß vom 13.09.1940 - O. Kommando R. V. Nr. 1452/40 I/II - ausgebucht.
Ab 01.04.1940 nahm Ogruf. Hildebrandt (Oberabschnitt Weichsel) das Lager in eigene Regie.
Stellungnahme zu den Prüfungsbemerkungen vom 01.12.1941, Zahlungen der Polizeikasse Danzig. Vom Höheren SS- und Polizeiführer Danzig wurden ab 08.1939 auf dem Gebiet Danzig 7 Auffanglager errichtet.
Ende 1939 wurde begonnen, das Lager Stutthof als größeres Lager aufzubauen.
Um eine Verschuldung des Lagers nach Übernahme in eigene Bewirtschaftung zu vermeiden, wurden bis 31.03.1940 verausgabte Gelder in Höhe von 299.459,62 mit Erlaß vom 13.09.1940 - O. Kommando R. V. Nr. 1452/40 I/II - ausgebucht.
Ab 01.04.1940 nahm Ogruf. Hildebrandt (Oberabschnitt Weichsel) das Lager in eigene Regie.
Chef des Haushaltsamtes
Art: Fotokopie vom Original
Archivale
Verwandtes Material: Dort. Schreiben vom 01.12.1941 - Nr-VI/6 4105 39/40 2
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ